Keine Wünsche offen

Pfarrer Peter Brolich und Maria Förster, Leiterin Altenclub Eschenbach. Bilder: rn (2)

Mit bleibenden Erinnerungen und einer Frühstückstasse mit dem Bild der Maria-Hilf-Berg-Kirche verabschiedete sich der Seniorenclub der Pfarrei St. Elisabeth Weiden. Für einen Nachmittag genoss er die Gastfreundschaft des örtlichen Seniorenclubs.

Die Begegnung eröffnete Ruhestandspfarrer Helmut Süß in der in neuer Pracht erstrahlten Bergkirche. Gemeinsam mit dem ehemaligen Eschenbacher Pfarrer Peter Brolich gestaltete er eine Andacht. Als Stadtführer betätigten sich Clubleiterin Maria Förster und Brolich, der aus der Zeit seiner Seelsorgertätigkeit in der Rußweiherstadt noch über viel Detailwissen verfügt. Die Rundfahrt führte entlang des Rußweihers zum Obersee, zum Hotzaberg mit Blick auf die Seen- und Weiherlandschaft, auf den Eschenbacher Bildungshügel und über den Stadtplatz mit Detailinformationen zum Rathausbrunnen. Die Gestaltung der Fahrt durch den Ortsteil Netzaberg übernahm der Busfahrer. Durch seine Fahrten mit amerikanischen Schülern hat er Kenntnisse über das Leben in der US-Gemeinde und über das Geschehen im Gemeindezentrum mit Kindergarten und Schulen.

Ausflüge und Veranstaltungen

Im Pfarrsaal warteten unterdessen die heimischen Senioren. Die Begrüßung der Gäste verband Maria Förster mit der Hoffnung, "dass ihr etwas Sehenswertes mitnehmen könnt". Sie stellte den örtlichen Club vor, der in drei Jahren seit 40-jähriges Bestehen feiern wird. Förster informierte über die Traditionsnachmittage und Veranstaltungen wie Fasching, Fischessen, Muttertagsfeiern, Grillfeste, Adventfeier und Ausflüge. Mit Stolz sprach sie über die vom Club sanierte und eingerichtete Küche und stellte ihre Mitarbeiterinnen vor. Diese hatten vor der Bühne ein Kuchenbüfett vorbereitet, das keine Wünsche offen ließ. Die Gäste aus Weiden schwelgten in Lobpreisungen.

Deren Leiterin Margit Konze sprach von Lebensfreude und berichtete dazu von einer Perlenliebhaberin, die niemals aus dem Haus ging, ohne zuvor eine Handvoll Perlen einzustecken. Um die schönen Momente des Tages bewusster wahrzunehmen, ließ sie bei jeder positiven Kleinigkeit eine Perle von der rechten in die linke Hosentasche wandern und freute sich am Abend beim Zählen über einen gelungenen Tag. Für Heiterkeit sorgte Förster mit einem Gedicht übers Älterwerden.

Jedem die Hand reichen

Wegen eines Krankheitsfalles musste Pfarrer Peter Brolich den Schlemmernachmittag vorzeitig verlassen. Bei einem Rundgang durch die Tischreihen lag ihm daran, jedem seiner ehemaligen Schäfchen die Hand zu geben. Mit Begeisterung sangen die beiden Seniorenkreise aus den verteilten Liedermappen.

Zu jedem Gedeck hatten die Helferinnen auch ein Willkommenskärtchen mit Versen und Schokoherz platziert. Grußworte sprach Pfarrer Thomas Jeschner, der erst später zu der geselligen Gemeinschaft stieß. Mit Förster verteilte er an die Gäste Tassen mit dem Bild der Bergkirche.
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