Kellerderby in der Bezirksliga Nord zwischen SV Sorghof und SV Raigering
"Alles reinhauen"

Thorsten Baierlein, Trainer des SV Sorghof, tritt am Sonntag gegen seine Ex-Mannschaft an. In der Saison 2012/13 war er Coach des SV Raigering und legte zu Beginn der zweiten Spielrunde bei den "Panduren" im September 2013 nach einer Serie von Misserfolgen sein Amt nieder. Bild: Ziegler
Der Blick auf die Tabelle zeigt, welche große Bedeutung das Kreisderby in der Fußball-Bezirksliga Nord zwischen dem SV Sorghof und dem SV Raigering am Sonntag, 12. Oktober (15 Uhr), hat. Beide Teams stehen dabei unter Siegzwang, um den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze nicht zu verlieren.

Sowohl Raigering als auch Sorghof mussten am Vorsonntag empfindliche Niederlagen hinnehmen. Während die "Panduren" gegen den FC Amberg II den Kürzeren zogen (1:3), vergaben die "Indianer" gegen Pirkensee-Ponholz ihre Torchancen am laufenden Band und unterlagen unglücklich mit 0:1.

Mit dem nicht unbedingt erwarteten 3:1-Pokalsieg beim Kreisligaspitzenreiter SVSW Kemnath-Stadt schaffte der SV Sorghof mit einer kombinierten Elf am Dienstag den Einzug in das Halbfinale des Toto-Pokals. Dieser Erfolg sollte den Spielern auch einiges an Selbstvertrauen für die anstehende schwere Aufgabe gegen Raigering zurückgegeben haben.

Der SV Raigering verfügt trotz des derzeit schlechten Tabellenplatzes über eine spielerisch gute Mannschaft mit einigen erfahrenen Spielern aus gemeinsamen Oberligazeiten. Nachdem Roland Rittner wieder in die Rolle des Feuerwehrmanns beim Nachbarclub geschlüpft ist und seinen Vorgänger und Nachfolger Simon Gräß als Chefcoach abgelöst hat, scheint sich das Blatt zum Besseren zu wenden. Vor allem der 2:0-Pokalsieg gegen die DJK Gebenbach ließ aufhorchen. Ob Rittner seine Elf in Sorghof coachen kann, erscheint jedoch fraglich, da ein privater Anlass dem entgegensteht.

Sorghofs Chefansager Thorsten Baierlein hofft darauf, dass einige der zuletzt fehlenden Spieler wie Benedikt Ertl oder Michael Regler zum Derby wieder einsatzfähig sind. Welche elf Akteure auflaufen, wird sich kurzfristig entscheiden. "Wichtig ist, dass die Mannschaft über 90 Minuten alles reinhaut, um diese so wichtigen Punkte zu holen", so Baierlein. Dabei gilt es, an die gute Leistung der ersten Hälfte vom Vorsonntag anzuknüpfen.

Für die Zuschauer verspricht diese Begegnung Spannung pur, da nur ein Dreier jedem Team wirklich weiterhilft. Der Spielausgang erscheint völlig offen.
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