Kemnath dominiert klar

Knapper als viele erwartet hatten, fiel die Niederlage des neu formierten SC Luhe-Wildenau aus. Aufsteiger SVSW Kemnath dominierte zwar die Partie, musste aber am Ende mit einem 2:0 (1:0)-Sieg zufrieden sein.

SVSW Kemnath: Winkler, Schottenhammel, Kastl (90. Dötsch), Toqan (81. Philipp), Reiter, Teufel, Schraml, Riedel, Aran (69. Schmid), Knodt, Ferstl

SC Luhe-Wildenau: Kessler, Dirscherl, Ippisch, Lehnert, Matthias Rothballer, Duschner, Wagner (60. Stich), Grünwald (63. Diertl), Winkelhöfer, Herrmann (72. Grünbauer), Stephan Frischholz

Tore: 1:0 (3.) Matthias Riedl, 2:0 (86./Foulelfmeter) Christian Ferstl - SR: Dominik Götz (TSV Stulln) - Zuschauer : 180

(jt/af) Aufsteiger Kemnath ging unterm Strich eindeutig als verdienter Sieger vom Platz. Die Oberwildenauer überzeugten kämpferisch, fanden nach vorne aber nicht statt. Dennoch waren die SC-Verantwortlichen nach den zurückliegenden turbulenten Wochen zufrieden. "Die Spieler haben die Taktik des Trainers bis zum Schluss befolgt. Sie haben alles gegeben und sich gut aus der Affäre gezogen", meinte kommissarischer Abteilungsleiter Siegfried Goschler

Die Heimmannschaft legte zu Beginn gut los und kam nach 30 Sekunden bereits zur ersten Torchance durch Kevin Kastl. Wenig später nutzte Matthias Riedl nach einem Fehler in der SC-Hintermannschaft die Gelegenheit und vollstreckte nach nur drei Minuten zur Führung für Kemnath. Der SVSW war zu jeder Zeit die spielbestimmende Mannschaft. In der 27. Minute die nächste Großchance für Kemnath, jedoch schoss Teufel nach einem Riedl-Freistoß knapp über das Gehäuse der Wildenauer. Der SVSW ließ vor der Pause keine Chancen der Gäste zu, jedoch wurden die teilweise guten Tormöglichkeiten nicht verwertet. So blieb es für die kampfstarken Wildenauer bei einem schmeichelhaften 0:1-Rückstand.

In der zweiten Hälfte das gleiche Bild: Gleich zu Beginn schoss Toqani nach einem Abpraller des Gästetorhüters aus fünf Meter über das Tor. Kemnath erspielte sich sehr gute Tormöglichkeiten, vergab aber mitunter zu überhastet. In der 88. Minute wurde Ferstl regelwidrig im 16er gestoppt. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte sicher zum 2:0-Endstand.
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