Kemnath geht mächtig baden

Auf verlorenem Posten stand der Kemnather Angriff gegen eine kompromisslose Schwarzenfelder Abwehr. In dieser Szene klärt Gästespieler Marco Zirngibl (rechts) gegen SVSW-Stürmer Christian Ferstl. Bild: A. Schwarzmeier

Im Duell der Bezirksliga-Aufsteiger bekam der SVSW Kemnath eine deftige Ohrfeige verpasst. Der 1. FC Schwarzenfeld dominierte, wie er wollte, und triumphierte mit 7:0.

SVSW Kemnath: Winkler, Schottenhammel, Kastl (22. Schäffler/66. Welsner), Schmid, Reiter (46.) Dötsch, Teufel, Gradl, Riedl, Eckert, Sebald, Ferstl

1. FC Schwarzenfeld: Afghani, Bayerl, Messmann, Zirngibl, Frey, Heinisch (62. Seebauer/73. Kruppa), Griebl, Bäßler, Fischer, Möschl (62. Schmidt), Filinger

Tore: 0:1 (1.) Max Möschl, 0:2 (15.) Bernhard Heinisch, 0:3 (35.) Johannes Frey, 0:4 (73.) Jermey Schmidt, 0:5/0:6 (80./89.) David Kruppa, 0:7 (90.) Johannes Frey - SR: Tim Schuller (Freudenberg) - Zuschauer: 80

(otr) "Dieses Ergebnis darf man nicht überbewerten", meinte der Schwarzenfelder Trainer Wolfgang Stier nach dem Kantersieg. Und auch sein Pendant Markus Sebald wollte das Debakel nicht zu hoch hängen. "Wir haben es nicht geschafft, unsere sechs Ausfälle zu kompensieren. Das war ein gebrauchter Tag", erklärte der Kemnather Coach.

Die Gastgeber wurden bereits in der ersten Minute kalt erwischt, als nach dem Anstoß der Ball über links gespielt wurde und sich Max Möschl entscheidend durchsetzte. Kemnath war sichtlich geschockt, stand völlig neben der Rolle und erarbeitete sich in den gesamten 90 Minuten keine nennenswerten Möglichkeiten. Schwarzenfeld nutzte die Gunst der Stunde, machte nach der frühen Führung enormen Druck und ließ die Hausherren nie ins Spiel kommen.

Dass die Kemnather in den ersten beiden Spielen jeweils als Sieger vom Platz gingen und dabei sogar noch ohne Gegentor geblieben waren, das war an diesem Tag nicht erkennbar. In der Gesamtschau sind die Gastgeber sogar noch gut davon gekommen. Bei klaren Chancen des eingewechselten Jeremy Schmidt - er köpfte an die Latte - und einer Eins-gegen-Eins-Situation von Bernhard Heinisch gegen den SVSW-Schlussmann Benjamin Winkler wäre ein noch höherer Gästesieg durchaus möglich gewesen.

Am kommenden Wochenende hat der SVSW Kemnath die Chance, sich zu rehabilitieren. Dann tritt der Bezirksliga-Neuling in Vohenstrauß an. Sebald hofft, dass bis dahin einige Urlauber wieder zum Kader stoßen: "Dann sieht die Sache schon wieder ganz anders aus.".
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