Kemnath wächst und wächst

Zahlen, die einen Bürgermeister glücklich machen: Die verkündete Werner Nickl in der Bürgerversammlung. Bild: stg

Viele Zahlen, Statistiken und Fakten hatte Rathauschef Werner Nickl in der Bürgerversammlung im Kormann-Saal im Gepäck: Sie ergaben ein äußerst positives Bild über die Entwicklung der Kommune.

Kemnath. (stg) Für Kemnather Verhältnisse äußerst gut besucht war die erste von drei Bürgerversammlungen: Über 60 Zuhörer lauschten am Dienstag den Ausführungen des Stadtoberhauptes. Gut 60 Minuten lang informierte er über die Entwicklung im laufenden Jahr, warf aber bereits einen Blick nach vorne. Als äußerst positiv stufte Werner Nickl die Bevölkerungsentwicklung ein: Aktuell haben 5379 Bürger in Kemnath den Hauptwohnsitz gemeldet, eine Zunahme von 39 im Vergleich zum Vorjahr. "Schaut man sich die Veränderungen von 1990 bis heute an, erkennt man ein Plus von 205." Kemnath sei somit die einzige Stadt im Landkreis mit einem Bevölkerungswachstum in den vergangenen gut 20 Jahren. Bis zum Stichtag 31. Oktober sind 42 neue Kemnather geboren worden, 80 sind gestorben.

Gute Nachrichten hatte Nickl auch von der Arbeitsplatzsituation: Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze sei im laufenden Jahr auf 3338 gestiegen, 109 mehr als 2014. Gleiches gelte für die sozialversicherungspflichtigen Arbeitskräfte (von 2062 auf 2132). Die Zahl der Einpendler habe mit 2550 eine neue Rekordmarke erreicht, die Auspendler liegen bei 1347. Kemnath sei nach Tirschenreuth die Stadt mit den meisten sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen im Landkreis.

Und weiter ging es mit positiven Zahlen: "Unsere Kindertagesstätte besuchen so viele Kinder wie noch nie zuvor", stellte Nickl fest. In der Krippe sind es in drei Gruppen 44 Mädchen und Buben und neun Fachkräfte, im Kindergarten in vier Gruppen 95 Kleine und neun Fachkräfte, im Waldkindergarten 34 Kinder und drei Fachkräfte sowie im Hort 32 Kinder und drei Fachkräfte. Im katholischen Kindergarten Waldeck sind 22 Kinder untergebracht, das Kinderhaus Kastl wird von fünf Kleinen aus Löschwitz und Kaibitz besucht.

Eine Delle habe es aber bei den Schülerzahlen der Grundschule gegeben: Mit 233 Mädchen und Jungen sei ein historischer Tiefstand erreicht worden. Folglich gebe es im laufenden Jahr nur zwei erste Klassen, Waldeck sei leer ausgegangen, berichtete der Bürgermeister. Dagegen sei in den M-Klassen mit 127 Schülern ein Höchststand erreicht worden. Nach wie vor auf hohem Niveau rangiere die Realschule Kemnath mit seit Jahren nahezu konstanten rund 1000 Schülern.
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