Kemnather 2:2 gegen Ensdorf - Gäste vergeben zwei Elfer
Aufholjagd belohnt

SVSW-Keeper Benjamin Winkler parierte einen Elfmeter. Bild: G. Büttner
SVSW Kemnath: Winkler, Knodt, Schottenhammel, Schmid, Holzner (77. Teufel), Sebald, Schraml, Toquani, Riedl, Aran (77. Gradl), Ferstl

DJK Ensdorf: Hauer, Dotzler, Westiner, Trager, Eichenseer, Hummel, Weiß, Bär, Grabinger, Bachfischer, Siebert

Tore: 0:1 (2.) Stefan Trager, 0:2 (61.) Dominik Siebert, 1:2 (73.) Ufuk Aran, 2:2 (73.), 2:2 (89./Foulelfmeter) Christian Ferstl - SR: Eduard Maier - Zuschauer: 70 - Gelb-Rot: (68.) Michael Eichenseer (DJK) - Besondere Vorkommnisse: (30.) SVSW-Torwart Benjamin Winkler hält Foulelfmeter von Sebastian Hummel, (64.) Stefan Trager (DJK) schießt Foulelfmeter über das Tor

Der SVSW Kemnath hat Kampfgeist bewiesen und einen Zwei-Tore-Rückstand wett gemacht. Beim 2:2 (0:1) gegen die DJK Ensdorf lag die Mannschaft von Trainer Markus Sebald nach einer Stunde mit 0:2 hinten, um dann doch noch zumindest einen Zähler auf dem Konto zu verbuchen. Die Gäste verschossen in Halbzeit eins und zwei jeweils einen Strafstoß.

Gleich zu Beginn musste Kemnath durch einen 18-Meter-Schuss wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Doch die Heimmannschaft war keinesfalls geschockt. Im Gegenteil. Die Kemnather bestimmten das Spiel und hatten die auf Konter lauernden Gäste im Griff. Einziges Manko war wieder die Chancenverwertung. Der Gastgeber spielte gefällig nach vorne und hatte durch Schraml, Riedl, Ferstl sowie Aran teils sehr gute Tormöglichkeiten, jedoch konnte man keine nutzen. Die DJK Ensdorf leistete sich vor der Pause den Luxus, einen Foulelfmeter nicht zu verwerten.

Im 2. Durchgang hatte Ensdorf Pech, als ein Heber über den Kemnather Keeper an die Latte prallte. Der SVSW machte weiter Druck. In dieser Drangphase führte ein Ballverlust zum 0:2, als Siebert kaltschnäuzig vollstreckte. Wenig später vergab Trager einen weiteren Elfmeter und Eichenseer sah die Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels. Nun lag das Momentum bei den Kemnathern, die aufopferungsvoll kämpften und durch Aran zum hochverdienten Anschluss kamen. Kurz vor Schluss markierte Ferstl durch einen sicher verwandelten Foulelfmeter den Ausgleich.
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