Kemnath/Trabitz.
Im Blickpunkt Abschluss macht zufrieden

(luk) "Insgesamt sehr positiv" bewertete am Mittwoch Annke Gräbner den Tarifabschluss der IG Metall mit den Arbeitgebervertretern für ihre Kollegen von Siemens Healthcare. 3,4 Prozent mehr Geld ab April 2015 (bis März 2016) seien ein sauberes Ergebnis, bei dem dank niedrigerer Inflation auch etwas übrig bleibe. Etwas zurückhaltender äußert sich der Faurecia-Betriebsrat Hubert Becker: "Die 3,4 Prozent sind gut, wenn sich auch die Einigung bei der Alters- und Bildungsteilzeit als tragbar herausstellt." Wie sich die Vereinbarung in diesen Bereichen auswirken wird, müsse sich erst zeigen.

Gräbner wagt sich weiter aus dem Fenster: Für das Mitglied des IG-Metall-Vertrauenskörpers ist die Neufassung der Altersteilzeit sowie die Bildungsteilzeit ein Erfolg. Von der bis 2021 geltenden Neuausrichtung profitierten vor allem die unteren Einkommensgruppen. Dadurch, dass diese den Übergang in die Altersteilzeit flexibler gestalteten könnten, könnten die Arbeitsplätze auch schneller wieder besetzt werden.

Nicht "100-prozentig gewonnen" habe die IG Metall bei der Bildungsteilzeit, "aber wir haben den Fuß in der Tür", meinte Gräbner. Junge Beschäftigte könnten sich weiterbilden, wenn sie in Teilzeit arbeiten. Ebenso könnten sie für berufliche Weiterbildung bis zu vier Jahre aus dem Unternehmen ausscheiden und hätten ein Rückkehrrecht.

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