"Kess" erziehen mit kleinen Tricks
Vereine

Sebastian Wurmdobler (hinten) vom Kolpingbildungswerk gab den Müttern viele Informationen und Tricks zum Thema Erziehung. Bild: mbi
Grafenwöhr. (mbi) Kinder sind das wunderbarste Gut in unserer Welt. Dennoch schaffen sie es oftmals, ihre Eltern "richtig auf die Palme" zu bringen. Was steckt eigentlich hinter dem Verhalten unserer Sprösslinge? Dieser und vielen weiteren Fragen gingen neun Mütter beim zweiten Elternkurs "Kess erziehen" nach.

Kess, das bedeutet: kooperativ, ermutigend, sozial und situationsorientiert. Sebastian Wurmdobler , Referent beim Kolpingbildungswerk, erörterte an fünf Abenden zusammen mit den Kursteilnehmern die Veränderungen in der heutigen Erziehungssituation. Dabei ging es nicht um die Vermittlung neuer Erziehungsmethoden. Vielmehr standen die Einstellung der Erwachsenen zur Erziehung, ein achtsamer, respektvoller aber auch konsequenter Umgang untereinander im Vordergrund.

Wurmdobler sensibilisierte die Eltern, das Kind zu "sehen" und dessen soziale Grundbedürfnisse zu achten. Durch verschiedene Rollenspiele verdeutlichte er zahlreiche simple aber höchst effektive Methoden, den Alltag "kess" zu gestalten.

Andreas Greiner der Vorsitzende der Grafenwöhrer Kolpingfamilie, bedankte sich beim Referenten für die sehr interessanten, kurzweiligen und auch amüsanten Einheiten mit einem kleinen Präsent. Für den Herbst 2015 ist ein weiterer "Kess"-Kurs zu dem Thema "Abenteuer Pubertät" geplant.

Eulen, Igel und Papierflieger

Grafenwöhr. (mbi) Kreativität bewiesen die Mitglieder der Kolpingfamilie beim Bastel- und Zoiglnachmittag. Rund 40 Personen nutzten den Sonntag, um gemeinsam herbstliche Dekoration anzufertigen. Nach der Arbeit saßen alle bei einer Brotzeit gemütlich beisammen.

Die Frauen fertigten Eulen und Igel zum Einhängen in die Fenster aus Filz. Kunstvolle Teelichthauben mit bunten laminierten Herbstblättern wurden von den Kindern mit Unterstützung der Väter gebastelt.

Zudem falteten die Kleinen etliche Papierflieger, deren Flugtauglichkeit auf dem Jugendheimgelände sofort getestet wurde.

Während die Frauen noch mit Schere und Kleber beschäftigt waren, belegten die Männer Wurst- und Käseplatten, verziert mit Tomaten, Essiggurken und Weintrauben. Alle ließen sich anschließend die deftige Brotzeit mit einem süffigen Zoiglbier schmecken. Kolpingvorsitzender Andreas Greiner bedankte sich bei den Aktiven für die Vorbereitung dieses tollen Herbstnachmittags.
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