Kinder, Jugendliche und Familien beten Kreuzweg
Für gerechtere Welt

"Über unserem eigenen Kummer dürfen wir nicht die Probleme anderer übersehen", hieß es zum Thema "Mitfühlen" an der ersten Station an der Dreifaltigkeitssäule in der Wunsiedler Straße. Bild: jzk
Kemnath. (jzk) Zum Kreuzweg in der Natur hieß Pastoralreferent Alfred Kick am Karfreitag die Erstkommunionkinder und jungen Familien vor dem Pfarrheim willkommen. Dieser greife sowohl die Lebenserfahrungen hiesiger Kinder und Jugendlicher als auch die Nöte ihrer Altersgenossen auf den Philippinen auf.

Dafür hatte Kick biblische Trostworte sowie das Bild der Palme als Siegeszeichen und Hinweis auf blühendes neues Leben ausgewählt. Als sichtbares Zeichen wurde an jeder Station ein Palmenblatt an den kahlen Stamm geheftet. Von den 14 klassischen Kreuzwegstationen hob er sechs hervor, die die gegenseitige Unterstützung von Menschen in Leid und Hoffnung betonen. An jeder Station lassen Pfarrer Konrad Amschl, Pastoralpraktikant Peter Stubenvoll und drei Kinder meditative Texte vor.

"Das finden wir ungerecht", war das Thema an der ersten Station beim Gnadenstuhl in der Wunsiedler Straße. "Das nehmen wir auf uns", hieß es in der Kapelle des Seniorenheimes "Haus Falkenstein". Die weiteren Stationen waren am Kreuz "Hinter dem Kloster" ("Das tragen wir mit"), beim Kreuz neben dem Haus von Christine Bauer und Jürgen Brunner am Karpfenweg ("Das sehen wir") und beim Brunner-Kreuz neben dem Flötzbach ("Das fühlen wir mit").

Zur letzten Station ("Das gibt uns Trost") versammelten sich alle in der Kalvarienberg-Kirche am Heiligen Grab. "Lasst uns an einer neuen Erde mit bauen, indem wir mitfühlen und helfen, und das, was wir haben, miteinander teilen, hier bei uns und auf den Philippinen", hieß es in dem Schlussgebet vor dem Segen.
Weitere Beiträge zu den Themen: April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.