Kinder und Kasperl jagen Räuber Beute ab
Stadtnotizen

Die Puppenspieler Marc und Otto Rehne (hinten von links) begeisterten die Kinder mit ihrem Kasperltheater. Bild: jzk
Kemnath. (jzk) "Seid ihr alle da?", fragte der Kasperl die Kinder gleich zu Beginn des Puppentheaters im Mehrzweckraum der Grundschule. "Ja" antworteten alle begeistert und stimmten das Kasperllied an, ehe sich der rote Vorhang öffnete. Die Puppenspieler Otto Rehne und sein Sohn Marc verstanden es, die Buben und Mädchen aktiv am Spiel zu beteiligen. Durch laute Zurufe halfen sie mit, dass Kasperls Abenteuer mit dem Räuber Hotzenplotz gut ausging. Von seiner Oma hatte er einen Einkaufskorb bekommen, um Blaubeeren für einen Kuchen zu kaufen. Doch den stibitzt der Räuber Hotzenplotz. Kasperl ruft den Polizeihund Bello zu Hilfe, der ihn und Seppl zur Räuberhöhle führt. In seiner Not ruft Hotzenplotz den bösen Zauberer Petrosilius Zwacklmann zu Hilfe. Der soll Bello, Kasperl und Seppl in neue Einkaufskörbe verzaubern. Aber die fangen den Zauberer und sperren ihn ein. Unter einem Berg von Socken findet Seppl den Korb der Oma wieder.

Nicht nur den Kindern, sondern auch ihren Eltern hat das Spiel sehr gut gefallen. Otto Rehne ist seit über 50 Jahren mit seinem Puppentheater auf Achse. Seit zwölf Jahren kommt er mit der nostalgischen Puppenbühne von Fürnheim bei Wassertrüdingen nach Kemnath. "Meine Norddeutsche Puppenbühne besteht schon seit über 300 Jahren", verriet er. Sein Sohn betreibt sie in der sechsten Generation. Die Puppen sind zum Teil handgeschnitzt.

"In einem Jahr kommen wir wieder", versprachen die beiden Puppenspieler beim Abschied, dann mit dem Stück "Kasperle und die freche Maus". Ihre nächsten Vorstellungen sind in Eschenbach (22. Januar), Mitterteich (29. Januar), Tirschenreuth (30. Januar) und Waldsassen (31. Januar).

Faschingsgaudi beim "Rösslwirt"

Kemnath. Am Donnerstag, 22. Januar, um 19.30 Uhr lädt der Katholische Frauenbund zum Faschingstreiben in den Kormann-Saal ein. Das Motto heißt: "Dahoam is dahoam - willkommen in KEMsing beim Rösslwirt." Für Essen und Trinken ist gesorgt. Walter Kobel sorgt für Stimmung und gute Laune.Der Eintritt kostet vier Euro.
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