Kinder und Lehrkräfte nehmen an Motivationswerkstatt "Wald und Klima" teil
Wald als "Klassenzimmer"

Grundschüler aus Kulmain mit Revierförster Martin Gottsche (links) und dem Waldpädagogen Markus Blacek (Vierter von links). Bild: rn
Zwei Tage lang durchstreiften 28 Lehrkräfte und Erzieherinnen aus der mittleren und nördlichen Oberpfalz sowie 120 Kinder der Grundschulen Eschenbach, Kulmain, Oberbibrach und der Kindergärten Eschenbach und Speinshart den Stadtwald. Eingeladen zu der Motivationswerkstatt "Wald und Klima" hatten der Landesverband Bayern, die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und der Bereich Forsten des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Weiden. Da Artenreichtum den Wald zu einem höchst attraktiven Lern- und Erlebnisraum macht, bot sich der von der Waldjugend angelegte Walderlebnispfad als ideales "Klassenzimmer" an. Er war bestens dafür geeignet, um Naturverständnis und nachhaltiges Denken zu lernen. "Wissenschaftliche Untersuchungen und Berichte aus der Praxis bezeugen die positiven Wirkungen von Waldbesuchen auf die Entwicklung von Kindern", informierte SDW-Waldpädagoge Markus Blacek. Die Werkstatt "Wald und Klima" soll Mitarbeiter von Kindertagesstätten und Schulen motivieren mit Kindern in den Wald zu gehen. Der Lernort Wald wirke sich positiv auf deren emotionale Beziehung zur Natur, auf das Sozialverhalten das Selbstbewusstsein, die Lernbereitschaft und emotionale Ausgeglichenheit aus.

Der erste Teil der Fortbildungsveranstaltung fand im Restaurant Rußweiher statt. Einer Vorstellungsrunde folgten Fachvorträge und Aussprachen zu den Themen "Wald und Klima in Praxis und Alltag" und "Kinder in den Wald. Was Walderlebnisse bei den Kindern bewirken". Am Beispiel Waldjugend stellte Revierförster Martin Gottsche wirksame Kooperationspartner für Waldaktivitäten vor.
Weitere Beiträge zu den Themen: Eschenbach (13379)Juni 2015 (7771)
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