Kindergärten

Die ersten "Wichtel" weichen

Beim Sommerfest haben die ersten sieben Zöglinge den Waldkindergarten "Wilde Wichtel" verlassen. Im Herbst kommen sie in die Grundschule. Seit Bestehen haben die Buben und Mädchen in den vergangenen zwei Jahren "dem Unscheinbaren Bedeutung gegeben", fasste Leiterin Sonja Rothbauer zusammen.

Das ganze Jahr im Freien dürfen die Kleinen in ihrer kindlichen Welt leben, die Ruhe genießen und frische Luft schnappen, schwärmte die Erzieherin. Unglaublich sei, wie bei Kindern durch den Aufenthalt im Wald die Fantasie angeregt werde. Deshalb seien die Kleinen ausgeglichener, konfliktfähiger und lösen die Probleme ohne Erwachsene miteinander. Die "Wilden Wichtel" seien jetzt bestens auf den Schulalltag vorbereitet, versicherte Rothbauer.

Beim Sommerfest durften sich die Kinder mit ihren Eltern bei Speisen und Getränken vergnügen. Ein Froschparcours, Dosenwerfen, Kinderschminken und das Basteln von Indianerschmuck ließen keine Langweile aufkommen. Anhand vieler Fotoecken verschafften sich die Eltern und Großeltern einen Überblick über die Aktivitäten des Jahres.

Fördervereinsvorsitzende Petra Hager hatte die Veranstaltung mit ihrem Team organisiert und verteilte kleine Geschenke an die Erzieherinnen, die sich beispiellos und hervorragend ihrer Schützlinge annähmen. "Ich freue mich jeden Tag, wenn ich in viele glückliche, zufriedene und ausgeglichene Kinderaugen schauen kann." Es gebe kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassende Kleidung für den ganzjährigen Aufenthalt im Freien, ist die Vorsitzende vom Waldkindergartenkonzept überzeugt. (dob)

"Suche nach dem Glück"

Für Laura Tschochner, Paul Witt, Simon Ertl, Bastian Gößl, Emma Gösl und Elshaday Bücherl war die Zeit des Abschieds aus dem städtischen Kindergarten Anton Ferazin in Roggenstein gekommen. Im Gottesdienst in der St.-Erhard-Kirche machten sich die Kleinen mit Leiterin Birgit Zant und Kinderpflegerin Annemarie Schwägerl "Auf die Suche nach dem Glück", um über dem Sinn des Lebens nachzudenken. Die Verantwortlichen hätten sich wieder allergrößte Mühe gegeben, lobte Pfarrer Gerhard Schmidt, der Zant und Schwägerl als die "Konstanten" der Einrichtung bezeichnete. Seit 25 Jahren begleiten sie Jahr für Jahr die Heranwachsenden bis zur Einschulung.

Nachdem sich auch Bürgermeister Andreas Wutzlhofer unter den Kirchgängern befand, schickte der Geistliche ein dickes Lob in dessen Richtung, "Wir sind froh, dass wir sie als Träger haben." Zant würdigte die Familien Gößl aus Binnermühle und Bücherl, die 9 und 18 Jahre ein inniges Verhältnis zur Einrichtung pflegten. "Herzlichen Dank für das großartige Geschenk an die Einrichtung", sagte Zant zu Dr. Heiner Bücherl und seiner Ehefrau Birgit, bevor sie die Schultüten an die Mädchen und Buben verteilte.

Sebastian Reil schloss mit diesem Kindergartenjahr seine Erzieherausbildung ab und wurde von Zant und den Vorschulkindern aus der Einrichtung verabschiedet: "Du warst für uns alle eine große Bereicherung". (dob)
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