Kindergarten: "Bärengruppe" erhält abgeschlossenen Raum

Im Kindergarten geht es teilweise eng zu. Das Problem kann gelöst werden, doch die finanzielle Lage des St.-Michael-Vereins als Träger ist angespannt. Deshalb hat Vorsitzender Gerhard Hey bei der Gemeinde Unterstützung beantragt.

"Die Maßnahme ist notwendig geworden, da die Bärengruppe nur den Teil nach dem Glaselement als eigentlichen Gruppenraum nutzen kann", schreibt er. Mit 21 Kindern sei die Situation derzeit - und mit zu erwartender Sicherheit - auch zukünftig sehr beengt und eingeschränkt. So müssten die Mädchen und Buben beim gemeinsamen Frühstück zum Teil das Fensterbrett mit nutzen. "Man kann unschwer erkennen, dass es sich daher auf Dauer um keinen vertretbaren Zustand handelt."

Lösung ist eine Ständerwand, die den Raum teilt, damit die Gruppe ein abgeschlossenes Zimmer hat. Der St.-Michael-Verein hat dazu bereits beim Landratsamt Neustadt/WN eine schriftliche Stellungnahme eingeholt. Zusätzlich wurde abgeklärt, dass es bau- wie auch brandschutzrechtlich keine Einwände gibt.

Nun bat der Verein die Kommune, doch zusammen mit der Gemeinde Vorbach die Gesamtkosten von 7000 Euro zu stemmen. Bürgermeister Gerhard Löckler und seine Gemeinderäte bezeichneten die Maßnahme als sinnvoll und genehmigten deshalb den Antrag auf finanzielle Unterstützung. (ilt)
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