Kindergarten St. Anna auf historischer Reise - Begeisterung für Geschichte wecken
Mit Schatzkarte in den Erdkeller

Ein Erlebnis war für die Kleinen die Schatzsuche in den Erdkellern. Bild: hfz
Wernberg-Köblitz. Zum Ende ihrer Kindergartenzeit besichtigten 30 Buben und Mädchen des Kinderhauses St. Anna Wernberg mit ihren beiden Erzieherinnen Beate Steindl-Rainer und Luitgard Götz den sanierten Erdkeller in der Weidener Straße. Hierbei konnten die Kinder die bei der Hitze angenehme Frische im Erdkeller bei rund 10 Grad hautnah fühlen. Froh waren die Kleinen, dass der finstere Keller ausgeleuchtet ist. Zunächst wurde der über 200 Jahre alte Erdkeller mit einer Menschenkette ausgemessen. Hand in Hand aneinander gekettet, reichten die Kinder gerade aus, um vom Eingang bis zum Ende zu kommen.

Die Kinder erfuhren, dass der Erdkeller ursprünglich zur Lagerung von Eis aus den zugefrorenen benachbarten Gewässern diente. Das Eis benötigte man zum Bierbrauen. Das fertige Bier wurde dann im Keller eingelagert. Später wurde er zur Lagerung von Lebensmitteln genutzt. Zum Kriegsende 1945 diente der Keller als Zufluchtsort vor drohenden Fliegerangriffen. Mit einer "Schatzkarte" in der Hand begaben sich die Kinder dann auf Schatzsuche. Dieser wurde schnell gefunden und gleich aufgegessen. Zum Schluss konnten die Kinder den Keller noch auf eigene Faust erkunden, wobei einige durchaus meinten, im Gewölbe Gespenster gesehen zu haben. Insgesamt eine gelungene Idee, schon Kindern einen kleinen Einblick in die Geschichte des Ortes zu vermitteln und dafür zu begeistern.
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