Kindergarten St. Michael feiert heiligen Martin
Trost in dunklen Tagen

Mit großem Eifer bei der Sache waren die Mädchen und Buben des Pressather Kindergartens beim "Laternenlied", das sie für die Bewohner des Seniorenheims St. Josef sangen. Bild: bjp
Pressath. (bjp) "Zum Martinstag steckt jedermann leuchtende Laternen an ...": Eine liebgewordene Tradition ist der Martinstagsbesuch des Kindergartens St. Michael im Caritas-Seniorenheim. Auch diesmal erfreuten die Vorschulkinder die Bewohner mit einem Laternenumzug und Martinsliedern.

Stücke wie das "Lied vom armen Mann" und "Ein bisschen so wie Martin möcht' ich manchmal sein" erinnerten an den Heiligen, der die Aufrufe Jesu zu Hilfsbereitschaft und Friedfertigkeit ernst nahm. Eine christliche Botschaft verbreiteten für Heimleiterin Christine Tschauner auch die Martinslaternen: "Licht ist ein Zeichen Gottes, Sinnbild für das Gute im Menschen, Ausdruck der Freude und des Trostes." Gerade in der bevorstehenden dunklen Jahreszeit werde dies spürbar. Kindheitserinnerungen wurden bei den Heimbewohnern wach, als die kleine Schar "Ich geh' mit meiner Laterne" anstimmte. Gefühlvoll ging es mit sanfter Instrumentalmusik der "Saitenmusik VierStädtedreieck" weiter. An Hackbrett, Zither und Gitarre bot das im Oktober 2013 gegründete Volksmusik-Septett der Musikschule "VierStädtedreieck" unter Leitung von Inge Dötsch Weisen aus England, Schottland und Irland sowie allerlei Bayerisch-Alpenländisches dar.

Besonders gut kamen das "Speinsharter Klosterstückl" von Werner Haschberger und der "Stubensteirische" des Eschenbacher Musikers Hermann Schreml an. Zum Musikgenuss servierte das Personal Kaffee und Martinshörnchen.
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