Kindergeburtstage

"Völlig unverständlich" findet Anwalt Burkhard Schulze das Verhalten von Rita Lingl. Die Burgwartin und Vorsitzende des Burg-Fördervereins habe nach einem seiner Schreiben nur auf die Gemeinde verwiesen. Obwohl ihre Zuständigkeit für die Kindergeburtstage bekannt sei.

"Ich habe dies so gemacht, da ich mit dem Markt eine Vereinbarung habe, dass ich solche Dinge wie Kindergeburtstage machen darf", erklärt Lingl. Um wirtschaftlich zu überleben, müsse die Burg attraktiv gehalten werden. Durch die Kindergeburtstage werde den Mädchen und Buben Geschichte spielerisch vermittelt. Daher seien es eher Gruppenführungen. "Das hat mit Remmidemmi nichts zu tun."

Bürgermeister Anton Kappl sieht in den Kindergeburtstagen "ein großes Stück Attraktivität". Er spricht von jährlich 30 bis 40 solcher Termine während der Saison (April bis Oktober), immer nachmittags. "Wenn man diese einschränkt, muss man sich fragen, ob jeder wirtschaftlich überleben kann." (rti)
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