Kinderkreuzweg: Grüne Zweige an der Dornenkrone
Hoffnung trotz Leid

Die Kreuzwegstationen bringen den Christen den Sinn des Osterfestes nahe. Am Freitagnachmittag trugen Kinder und Jugendliche Texte dazu in der Marienkirche in Blechhammer vor, unterstützt von Marion Weixler. Sie hat diese Kreuzweg-Andacht für Kinder organisiert.

Während der österlichen Bußzeit richtet sich die Aufmerksamkeit auf das Kreuz. Bei allem Leid, das der Kreuzweg mit seinen 14 Stationen widerspiegelt, erfahren Kinder wie Erwachsene, dass der Tod nicht das letzte Wort habe. Christen hätten Hoffnung auf Auferstehung, auf ein Leben an der Seite von Jesus. Menschen erlebten viel Leid und Schmerz. Auch viele Kinder würden bereits unausweichlich mit unterschiedlichstem Leid und auch dem Tod konfrontiert.

Die Texte zeugten davon, dass Krankheit, Ängste, Einsamkeit und Verluste von Angehörigen und Freunden, den Menschen das Leben sehr schwer machen. Am Beispiel des Kreuzwegs, am Leiden und Sterben Christi erlebten sie aber andererseits, dass alles Schwere überwunden werde.

Verschiedene Kreuzwegstationen vermitteln, wie wichtig die Hilfe durch Mitmenschen sei. Das Holzkreuz am Altar wurde mit einer Dornenkrone geschmückt. "Er starb für mich, er starb für dich", lautete der Refrain eines Liedes, das die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit den Andachtsbesuchern sangen.

Karl Schwarzer auf der Zither und Josef Siedschlag mit der Gitarre gestalteten den Kinder- und Jugendkreuzweg musikalisch mit. Dass der Tod nicht das Letzte sei, das vermittelten grüne Zweige, die die Dornenkrone als Zeichen der Hoffnung trug.
Weitere Beiträge zu den Themen: Bodenwöhr-Blechhammer (2)März 2015 (9461)
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