Kinderspielplatz profitiert von Kirchplatz-Einweihung
Feste feiern für große Schaukel

Beim Fest zur Einweihung des Tremmersdorfer Kirchplatzes wurde ein Erlös von 1984,94 Euro erzielt, der unverzüglich in die Ausstattung des Kinderspielplatzes floss: Dorfgemeinschaft und Gemeinde entschieden sich für den Kauf einer neuen massiven Großschaukel. Unser Bild zeigt den "harten Kern" der Elterngemeinschaft sowie Bürgermeister Albert Nickl (links) und seinen Stellvertreter Roland Hörl (rechts) bei der offiziellen Übergabe des neuen Spielgeräts an die "Zukunft der Tremmersdorfer". Bild: do
Ein Dorf steht zusammen: In Tremmersdorf dominiert das Wir-Gefühl. Vor einigen Jahren beeindruckte die Geschlossenheit der Einwohner beim Bau der Gemeinschaftshalle, nun packen diese bei der Neugestaltung des Kinderspielplatzes an. Gleich neben dem Haus der Gemeinschaft lassen die vielen Spielgeräte zwar kaum noch Wünsche offen. Doch das Dorf hat sich erneut aufgemacht, um Gutes zu tun.

Die Segnung und das Fest anlässlich der Übergabe des sanierten Kirchplatzes sind der Hintergrund dafür. Von der Dorfgemeinschaft mit zweitem Bürgermeister Roland Hörl als Festleiter und den Brandschützern organisiert, wurden die Einweihungsfeierlichkeiten indirekt zum Glücksfall für den Kinderspielplatz. Kein Cent sollte daneben gehen, um dort Neues zu schaffen, hieß es schon bei der Festvorbereitung. Das Ergebnis würdigte "Macher" Roland Hörl als "großartig": Aus Speis und Trank erwirtschafteten die Tremmersdorfer einen Gewinn von genau 1984,94 Euro, der unverzüglich beim Kauf eines neuen Spielgeräts Verwendung fand. Eine stabile Großschaukel aus Stahl ergänzt nun das durchdachte Spieleangebot.

Die Differenz zu den Kosten von 2150 Euro habe die Gemeindekasse übernommen, erklärte Bürgermeister Albert Nickl bei der offiziellen Übergabe der Schaukel. Und er sang ein Loblied auf die Tremmersdorfer: "Hier ist die gelebte Gemeinschaft überall zu spüren." Mannschaftsgeist eben, der, wie es im Fußballerjargon heißt, Großes bewegen kann.

Besonders die Eltern der Dorfgemeinschaft tun sich dabei hervor. Federführend kümmert sich die Familie Markus Hefner um den perfekten Zustand des Areals.
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