Kirche mit Leben erfüllen

Pfarrer Jaison Thomas ist mit dem Jubiläumsjahr sehr zufrieden. Bild: zer

Ein ganzes Jahr feierte die Pfarrei Pirk mit Ausstellungen, Konzerten, Gottesdiensten, Wallfahrten, Wettbewerben, Festen, Vorträgen und weiteren Aktionen das 50-jährige Bestehen der Auferstehungskirche.

Pirk. (zer) In einem Interview zieht Pfarrer Jaison Thomas Bilanz. Er ist sehr stolz auf die Menschen, die so engagiert mitgemacht haben. Jubiläen seien stets Anlass zu selbstbewusster Rück- und Vorschau. Die Besinnung auf die Geschichte, welche die Gegenwart forme und die Zukunftsgestaltung vorgebe, vereine sich in einer Bilanz des Erreichten und des eigenen Selbstverständnisses.

Wenn Sie auf das Jubiläumsjahr zurückblicken, hat sich die Arbeit gelohnt?

Pfarrer Jaison: Es ist ein Kennzeichen der christlichen Gemeinde, dass jede und jeder ihre und seine Gaben und Fähigkeiten in die Gemeinde einbringt, zur Ehre Gottes, zur Bewahrung der Schöpfung sowie zum Wohle der Nächsten und der Pfarrgemeinde. Wenn ich zurückblicke, bringt es mir eine große Freude und Zuversicht, dass wir viel Positives erreichten.

Was war der Höhepunkt für Sie?

Pfarrer Jaison: So viele Menschen, besonders Festausschuss, Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung, Kirchenchor, Jugend, Frauenbund, Ministranten, Schule haben sich beteiligt. Der Festgottesdienst am Kirchweihtag, der vom Kirchenchor mitgestaltet und mit Domkapitular Prälat Johannes Neumüller und meinem Ordens-Generaloberen Pfarrer Joseph Methanath konzelebriert wurde, war der Höhepunkt. Dieser Gottesdienst wurde auch von vielen evangelischen Christen besucht.

Sie können also das Jahr mit schönen Erinnerungen ausklingen lassen?

Pfarrer Jaison: Jeden Sonntag versammelt sich eine mehr oder minder große Gemeinde, um miteinander Gott zu loben und die heilige Messe zu feiern. Unsere Kirche ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass Gott mit uns durch die Höhen und Tiefen unseres Lebens und der Geschichte unseres Landes geht. Über allem steht die Zusage des auferstandenen Christus: "Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt."

Haben Sie Wünsche für die Zukunft?

Pfarrer Jaison: Eine Kirche ist somit immer auch Stein gewordenes Gedächtnis eines Dorfes. Wenn Steine sprechen könnten, so hätten sie so manche Geschichte zu erzählen. Für unsere Kirche wünsche ich mir, dass sie weitere viele Jahre lang mit Leben erfüllt bleibt, dass sie ein Zuhause ist für die Großen und die Kleinen, die Fröhlichen und die Traurigen, für die Glaubensfesten und die Zweifelnden.
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