Kirchenchor führt an Ostern Schuberts G Dur-Messe auf
Musik mit Anspruch

Vohenstrauß. Viele Wochen intensiver Probenarbeit liegen hinter dem katholischen Kirchenchor, um mit einer musikalischen Rarität aufzuwarten: Am Ostermontag, 6. April, um 10 Uhr steht in der Stadtpfarrkirche Franz Schuberts Messe Nummer 2 in G-Dur auf dem Programm.

Mit 18 Jahren soll Schubert die Messe in weniger als einer Woche komponiert haben. In der Erstfassung wurde das anspruchsvolle Werk 1815 unter Schuberts eigener Leitung in der Lichtentaler Pfarrkirche uraufgeführt. Später erweiterte Schubert die Besetzung um Pauken und Trompeten. Wer kennt nicht das mächtige "Halleluja" von Georg Friedrich Händel aus dem Oratorium "Der Messias"? In den USA und in asiatischen Ländern ist es genau so bekannt wie in Europa. 1741 komponierte Händel in nur gut drei Wochen sein wohl berühmtestes Werk, das ebenfalls am Ostermontag die Besucher des Festgottesdienstes erfreuen wird.

Aufführende sind der Kirchenchor Vohenstrauß und das Orchesterensemble unter Leitung von Willibald Wirth. Die Gesamtleitung hat Claudia Gruber inne. Die beiden Trompeter Johannes Gruber und Johannes Bremen werden sowohl in der Osternacht als auch am Ostermontag zusammen mit dem Organisten Jonas Kick einige Stücke präsentieren.
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