Kirchenlaibach.
Kirchenlaibach beim Meister

(lai) Im letzten Punktspiel der Saison hat es der TSV Kirchenlaibach mit dem bereits feststehenden Aufsteiger zur Bayernliga zu tun. Beim Hinspiel, das wegen einer Spielabsage erst vor wenigen Wochen stattfand, kam man mit 0:6 böse unter die Räder. Da zeigte sich vor allem in spielerischer Hinsicht, wer wo in der Tabelle steht. Hat Feucht genug und geht seine letzte Landesligapartie entspannt an? Oder wollen sie vor heimischer Kulisse noch einmal zeigen, warum ihnen in der Liga kaum einer das Wasser reichen konnte?

Für TSV-Trainer Kaufmann kommt es hauptsächlich darauf an, sich achtbar aus der Affäre zu ziehen. Im Hinblick auf die wahrscheinlich anstehende Relegation liegt das Hauptaugenmerk darauf, möglichst ohne weitere Verletzungen aus diesem Spiel zu gehen. Gebeutelt sind die Oberfranken ohnehin schon genug. Von den beiden am letzten Wochenende aufgelaufenen Neuverpflichtungen, Torwart Werner-Hentrich und Mittelfeldspieler Kehrl, fällt Letztgenannter schon wieder aus. Auch Höreth hat sich im Spiel gegen Kasendorf verletzt und erweitert das Lazarett.

Die Mannschaft wird versuchen, so lange wie möglich hinten die Null zu halten. Der neue Torhüter machte ja trotz der vier Gegentreffer einen durchaus überzeugenden Eindruck. Eine demoralisierende Niederlage wäre Gift für das Vorhaben, die Klasse doch noch zu halten, deshalb will sich der TSV mit dem ihm zur Verfügung stehenden Mitteln wehren. Ein Punktgewinn steht zwar nicht unbedingt auf der Agenda, doch falls die Feuchter in Gedanken schon eine Klasse höher sind, ist eine faustdicke Überraschung nicht unmöglich.
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