Kirchenlaibach und Frohnlach II streiten um freien Platz in der Landesliga
Eine ganz andere Situation

Kirchenlaibach. (mr) Die Hoffnung lebt weiter: "Wir sind Sportler, natürlich wollen wir gewinnen." Thomas Kaufmann, Trainer des TSV Kirchenlaibach, weiß aber auch, dass seinem Team und ihm in den entscheidenden Partien um den Klassenerhalt in der Landesliga eine ganz große Aufgabe bevorsteht. Am Mittwoch um 18.30 Uhr reist der TSV zum VfL Frohnlach II. Am Sonntag (15 Uhr) wird in Kirchenlaibach das Rückspiel ausgetragen.

"Wir gehen als krasser Außenseiter ins Rennen", sagt Kaufmann. Beide Teams kennen sich ja schon aus dem Saisonbetrieb. Kirchenlaibach erreichte in Frohnlach ein 2:2, verlor das Heimspiel mit 0:1. Kirchenlaibach landete auf Relegationsplatz 16, Frohnlach II auf Relegationsplatz 15. Das Team aus Frohnlach erwartet Kaufmann aber dennoch stärker, als in den Saisonspielen. Er rechnet damit, dass die VfL-Reserve auch die ein oder andere Verstärkung aus der Bayernligamannschaft bekommt. Zudem sind bei den Kirchenlaibachern immer noch einige Spieler angeschlagen. Auch Spielertrainer Kaufmann selbst. "Ich quäle mich seit einigen Wochen mit Knieschmerzen rum." Gegen Frohnlach wird er nochmal auf die Zähne beißen. Sicher ausfallen werden Alexander Lauer und Marco Mager.

Dennoch wollen die Kirchenlaibacher die "unverhoffte Chance", eine durchwachsene Saison mit dem Klassenerhalt zu retten, nutzen. Wichtig, so Kaufmann, sei, am Mittwoch im Auswärtsspiel ein brauchbares Ergebnis zu erzielen. Dann ginge am Sonntag im Heimspiel noch einmal die Post ab: "Wir haben ein super Publikum, da wäre dann alles möglich."
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