Kirchenlaibacher Kameraden geben Verein einen neuen Titel - Thomas Semba bleibt Mädchen für ...
Keine Veteranen mehr im Namen

Die neue engere Führung des neu benannten "Soldaten- und Kameradschaftsvereins Kirchenlaibach und Umgebung" mit Georg Hösl, Heribert Ziegler, Thomas Semba, Michael Hartmann, Marcus Köppel und Franz Zetlmeisl zusammen mit Bürgermeister Manfred Porsch (von links). Bild: hia
Die Weichen stellten der Soldaten- und Kriegerverein in der Hauptversammlung im Roten Ross. Die Versammlung brachte zwar keinen neuen Vorstand, aber einen neuen Namen. Außerdem ehrte die Gemeinschaft einige Mitglieder und beschloss, sich ins Vereinsregister eintragen zu lassen.

Dabei bleibt Kreisvorsitzender Thomas Semba weiter in mehreren Rollen aktiv. Er ist stellvertretender Vorsitzender, zweiter Schriftführer und führt die Kasse - das alles nicht ganz freiwillig. Und auch diesmal wurde er die Ämter nicht los. Auch eindringliche Appelle erweichten niemand, eines der Ämter zu übernehmen. Am Ende erklärte sich Thomas Semba "zum letzten Mal" bereit für alle drei Posten. Es bleiben Vorsitzender Marcus Köppel, dritter Vorsitzender Michael Hartmann und Schriftführer Heribert Ziegler. Beisitzer sind Georg Hösl, Franz Zetlmeisl, Holger Kunnert sowie Klaus Stief.

Zur Fahnenabordnung gehören Bernhard Walter, Reinhold Schott, Klaus Stief und Franz Zetlmeisl. Die Kasse prüfen Bernhard Walter und Martin Schwarzbeck. Schießmeister sind Günter Moller, Max Opitz, Holger Kunnert und Oliver Hösl. Die langjährigen Beisitzer Georg Veigl und Albert Fürst hatten sich altersbedingt nicht mehr zur Wahl gestellt. Ihnen galt ein besonderer Dank.

Zuvor hatte Semba von einem Plus in der Kasse berichtet. Die Kassenprüfer Martin Schwarzbeck und Bernhard Walter bescheinigten einwandfreie Kassenführung. Einstimmig fiel die Entscheidung für den Eintrag ins Vereinsregister aus. Damit entfalle die Haftung der Mitglieder bei Vereinsaktivitäten.

Die Kameraden nutzten die Gelegenheit, den Namen zu ändern. Die "Veteranen" im Namen seien nicht mehr zeitgemäß. Der Verein weise heute mit Josef Bayer nur noch einen Kriegsteilnehmer auf. Zur Wahl standen die Varianten "Soldatenkameradschaft Kirchenlaibach und Umgebung " sowie "Soldaten- und Kameradschaftsverein Kirchenlaibach und Umgebung". Kreisvorsitzender Semba favorisierte den zweiten Vorschlag. Die Variante eröffne auch Ungedienten, sich mit dem Verein zu identifizieren. Mit großer Mehrheit sprachen sich die Kameraden für den Titel "Soldaten- und Kameradschaftsverein Kirchenlaibach und Umgebung" aus. Künftig wird die Hauptversammlung an einem Freitag abgehalten. Auf Georg Hösls Antrag hin schafft der Verein eine neue Sportpistole an.
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