Kirchenlaibacher Kampfgeist beim 1:2 gegen ASV Veitsbronn unbelohnt
Knapp an Remis vorbei

Der Veitsbronner Moritz Hütter (rechts) klärt vor Gregor Opfermann. Der TSV Kirchenlaibach unterlag knapp mit 1:2. Bild: Büttner
Kirchenlaibach. Es reichte wieder nicht für den TSV Kirchenlaibach: Mit 1:2 musste sich die Mannschaft von Trainer Thomas Kaufmann dem ASV Veitsbronn-Siegetsdorf geschlagen geben. Es gewann das etwas bessere zweier über weite Strecken gleichwertig auftretender Teams.

Schon beim Abtasten war zu spüren, dass die Heimelf unbedingt an den Erfolg vom Vorwochenende anknüpfen wollte. Tief stehend bei Ballbesitz des Gegners wurde es den Gästen durch konsequentes Forechecking im Mittelfeld schwer gemacht, strukturiertes Angriffsspiel zu entwickeln. Das 0:1 fiel aus einer Spielsituation heraus, bei der man eigentlich keine akute Gefahr witterte. Schilmeier konnte unbedrängt aus geschätzt 25 Metern abziehen, und zum Entsetzen der einheimischen Zuschauer erreichte der spät in die Ecke hechtende Torwart Obwandner den mäßig scharf geschossenen Ball nicht mehr. Beim Ausgleichstreffer eine Viertelstunde später eroberte Kapitän Sendelbeck mit einer Energieleistung den Ball im Mittelfeld und flankte zum am Fünfmeterraum lauernden Grüner. Der brauchte nur noch am machtlosen Torwart Gossler vorbei einzuschieben.

In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel etwas, blieb aber umkämpft. Grüners Kopfball in der 52. Minute ging zwar hoch über den herausgelaufenen Gästetorwart hinweg, da der Ball jedoch lange in der Luft war, gelang es einem Abwehrspieler, die Kugel noch vor der Torlinie wegzuschlagen. Erst Mitte der zweiten Halbzeit deutete sich an, welcher der beiden Kontrahenten oben in der Tabelle steht und wer unten. Die klareren Torgelegenheiten hatten die Gäste, sie gingen jedoch zu leichtfertig damit um. Sieben Minuten vor Ende der regulären Spielzeit versetzte Kusnyarik Kirchenlaibach den Todesstoß. Sein aus geschätzten 25 Metern abgefeuerter Freistoß wurde von einem Abwehrspieler in der Mauer unglücklich abgefälscht und landete unerreichbar für Obwandner zum 1:2-Endstand in den Maschen. Veitsbronn zeigte insgesamt die reifere Spielanlage. In punkto Ehrgeiz und Kampfeswille gab es keinen Unterschied.
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