Kirchenzug und Gottesdienst zum Patrozinium der Wallfahrtskirche in Söllitz
Anlaufpunkt für Hilfesuchende

Zahlreiche Wallfahrer und die Gläubigen der Pfarrei Trausnitz beteiligten sich an der eucharistischen Prozession durch den Ort, die ein Höhepunkt des Kirchenpatroziniums war. Bilder: bnr (2)
Trausnitz. (bnr) Die Feier des Patroziniums der Wallfahrtskirche in Söllitz ist ein Höhepunkt im Jahreskreis der Pfarrei Trausnitz. Nachweislich seit dem Jahr 1508 ist dieses Heiligtum der Gottesmutter und der 14 heiligen Nothelfer ein Gnadenort für Christen, die sich in Nöten an die großen Fürsprecher wenden.

Der 29. Juni, der Namenstag der Kirchenfürsten Peter und Paul, ist der Weihetag der Wallfahrtskirche, von daher wird auch das Patrozinium am ersten Sonntag im Juli gefeiert. Auch heuer gaben wieder viele Gläubige dem wundertätigen Gnadenbild mit seiner seltenen Strahlkraft die Ehre. An jeder Stelle in der Kirche ist der Blick der Gottesmutter auf den Hilfesuchenden gerichtet.

Pfarrer Hans Spitzhirn, der den Festgottesdienst zelebrierte, bedauerte in seiner Predigt, dass dem "modernen Menschen" das Wissen um die Kraft der Nothelfer verloren gegangen ist. Am Kircheneingang ist ein Büchlein von Pater Anselm Grün aufgelegt, das anschaulich die Anliegen beschreibt, für die der jeweilige Heilige als Fürsprecher steht. An den Festgottesdienst schloss sich eine eucharistische Prozession durch den Ort an, an der sich neben zahlreichen Wallfahrern auch die Vereine der Gemeinde beteiligten. Die kirchlichen Feierlichkeiten wurden vom Kirchenchor unter der Leitung von Antonia Kalb und der Blaskapelle "Bayrisch Blech" gestaltet. Nach der Andacht am Nachmittag segnete Pfarrer Hans Spitzhirn eine Reihe von Fahrzeugen, die vor dem Gotteshaus aufgestellt waren. Die Feuerwehr Söllitz feierte am Kirchenpatrozinium ihr traditionelles Gartenfest. Bei den tropischen Temperaturen war eine Erfrischung für die Besucher besonders willkommen.
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