Klänge von Könnern

In der mit Lichtern geschmückten Nikolauskirche am Koppelberg genossen zahlreiche Besucher einen adventlichen Abend mit besinnlicher Musik. Bild: mue

Mit dem Flügelhornsolo "The spirit of Alphorn" eröffnete Noah Käs das Adventskonzert in der mit vielen Lichtern geschmückten Nikolauskirche am Koppelberg. Es traten ausnahmslos einheimische Sänger und Musikanten auf.

Bis zum Eintreffen einer Gruppe, die vom Marktplatz unter Fackelschein hinaufgezogen war, spielte die Blaskapelle Oberwildenau weihnachtliche Weisen.

Die insgesamt über 70 Mitwirkenden verteilten sich im Altarraum und auf der Empore. Routiniert sang der Kirchenchor St. Martin unter der Leitung von Ulrike Schwab "Advent der Christenheit", "Maria durch ein Dornwald ging" und "Hört in den Klang der Stille".

Mit kräftigen und fröhlichen Kinderstimmen erfreuten die "Martinsspatzen" um Gitarristin Rita Gleißner. Ihre Titel hießen "Im Schein der Kerze", "Es schneit" und "Engel gucken schon ums Eck". Mit ihrem Dirigenten Wolfgang Eimer gab der Männergesangverein Lyra "Brecht auf, macht euch bereit", "Wachet auf ihr stolzen Bürger" und "Öffnet die Tore weit" zum Besten.

Von Auftritten in der Pfarrkirche und im Lokalfernsehen ist bereits das Trio "Z'sammg'stimmt" mit Rita Gleißner, Ulrike Schwab und Resi Lorenz bekannt. Auf hohem Niveau präsentierten sie ein etwas anders klingendes "Tauet Himmel, den Gerechten", "O'Maria, wie gefährlich" und "Da Winter kommt". Nach ihrer Premiere 2013 war auch wieder die "Koppelberger-Saitenmusi" dabei. Das Trio Lisa Kleber (Hackbrett), Benita Pirzer (Zither) und Resi Lorenz (Gitarre) überzeugte mit dem "Krippen-Boarischen, "Kommet, ihr Hirten" und "Geh Hansl, pack dei Binkerl zam".

Einen weiteren Auftritt mit "Little Drummerboy" hatte Noah Käs als Trompeter, den Ulrike Schwab an der Orgel begleitete. Auch die Blaskapelle Oberwildenau unter der Leitung von Bernhard Meiler bereicherte das Konzert mit adventlichen Weisen. Zwischen den Programmteilen sprach Pfarrer Arnold Pirner vom "Licht der Stärke, des Friedens, der Hoffnung und der Versöhnung". Nach dem Segensgebet sangen alle "Macht hoch die Tür". Langanhaltender Applaus belohnte die Akteure. Ein gemütliches Beisammensein bei Glühwein, Stollen und heißen Würstchen ließ einen besinnlichen Adventsabend ausklingen.
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