Klangvoll ins neue Jahr

Sängerin Conny Weber bereicherte das Programm des Neujahrskonzerts. Die Musiker boten eine hervorragende Leistung, die von den zahlreichen Besuchern entsprechend honoriert wurde. Bild: hbr

Den Auftakt in der "neuen" Mehrzweckhalle durfte die Blaskapelle des Musikvereins machen. Die 400 Gäste wurden bestens unterhalten. Überraschungen gab es ebenfalls.

Um es vorweg zu nehmen: Das Ensemble sorgte für einen mehr als gelungenen Auftakt in der sanierten Halle und läutete das Jahr 2015 vielversprechend ein. Zum dritten Mal lud der Musikverein zum Neujahrskonzert in die Mehrzweckhalle ein. Dass die Veranstaltung ein fester Bestandteil im Brucker Kulturkalender ist, bewies der Besuch der 400 Musikfreunden, die trotz starken Schneefalls den Weg ins Freizeitzentrum gefunden hatten.

Den Abend eröffnete das Nachwuchsorchester des Vereins und hier zeigte sich, dass ein Nachwuchsmusiker nicht zwingend ein Teenager sein muss, da die älteste Musikerin im Ensemble eine Dame knapp vor dem Rentenalter ist und sich mit dem Erlernen des Tuba-Spielens einen Traum erfüllt.

Hits aus den Charts

Mit "Rock my soul" und "Dos Muchachos" von Dick Ravenal wurde der Abend eröffnet. Besonders beim letzten Stück, Deep Purples "Smoke on the water", das von Johnny Vinsons für Blaskapellen arrangiert wurde, zeigten die Nachwuchskünstler, dass sie auf einem sehr guten musikalischen Weg sind. Nach der Begrüßung des Vorsitzenden Hans Beck eröffnete die "Profis" der Blaskapelle mit "Music" von John Miles ihren Part des Neujahrskonzerts. Mit diesem Hit, der Mitte der 70er-Jahre in alle Charts vertreten war, zogen sie sofort die Besucher in ihren Bann.

Nach Mariah Careys "Without you" wurde es mit dem schwungvollen "Florentiner Marsch", der von den Italienern liebevoll als "Grande Marche Italiana" bezeichnet wird, etwas traditioneller. Das Stück ist prägnant für sein Trompeten- und Klarinettensolo, das von Georg und Linda Schuhbauer intoniert wurde.

Für Stimmung sorgte Anton Schuierer, der durch den Abend führte. Mit dem Beitrag "Gaucho", ein Stück, das im Dixieland-Stil interpretiert wurde, stellte Kerstin Jäger ihr großes Können an der Zugposaune unter Beweis. Mit dem sehr anspruchsvollen Medley "The Magic of Andrew Lloyd Webber" verabschiedeten sich die Musiker in die Pause.

Lied in Schwedisch

Danach gab es die Überraschung des Abends. Für das Stück "Gabriellas Sang" von Py Bäckman und Stefan Nilson, konnte Conny Weber als Sängerin gewonnen werden, die dieses anspruchsvolle Lied in der Originalfassung auf Schwedisch wiedergab. Mit dem "Pas de deux", dem Tanz für Zwei, verzauberten Linda Schuhbauer an der Klarinette und Lothar Stopf am Saxofon das Publikum. Der Walzer "verliebte Augen" von Heinz Lehner, die "südböhmische Polka" von Ladislav Kubes sowie die "Regimentsparade", ein Militärmarsch von Antonin Zvácek, bildeten den Abschluss.

Conny Weber gestaltete mit Bette Midlers Stück "The Rose" die Zugabe und der musikalische Leiter, Manfred Kramer, bedankte sich am Schluss bei den Besuchern für ihr Kommen. Er lobte seine Musiker für die vielen Proben, die sie ohne viel Murren in den vergangen Wochen absolviert hatten.
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