Klare Niederlage der Basketballer gegen Regionalligisten Breitengüßbach
Pokal-Aus für Schwandorfer

Flügelspieler Andreas Schindwolf (links) war mit 14 Zählern bester Schwandorfer Punktesammler im Pokal gegen Breitengüßbach. Bild: par
Schwandorf. (par) Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf sind aus dem Bayernpokal ausgeschieden. Gegen den TSV Breitengüßbach verlor die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Fischer mit 55:88. Trotzdem zeigten die Schwandorfer vor allem in der zweiten Halbzeit gegen den Regionalligisten eine gute Leistung.

Die Partie gegen den TSV Breitengüßbach - aktuell Tabellenvierter der 1. Regionalliga - haben sich die Schwandorfer mit dem Erfolg im Bayernpokalspiel in Neumarkt erkämpft. Für die Schwandorfer stand damit das erste Pflichtspiel in der Vereinsgeschichte gegen eine Mannschaft aus der 1. Regionalliga an.

Das Spiel genießen

Die Marschroute dafür war bereits vor dem Spiel klar: "Wir wollen dieses Spiel genießen und Spaß haben. Aber wir werden keinen Spaß haben, wenn wir hier total gedemütigt werden. Deswegen wollen wir eine gute Leistung und vollen Einsatz zeigen", sagte TSV-Trainer Fischer vor der Partie. Mit an Bord war wieder Christopher Bias, der den Schwandorfer zuletzt in Treuchtlingen fehlte.

Schwandorf startete auch gut in die Partie: So führten die Gastgeber erst 2:0 und dann nochmal 4:2 nach den ersten Minuten. Doch dann zündete Breitengüßbach den Turbo und zog das Tempo in der Offensive deutlich an. Vor allem Stefan Dinkel war zwischenzeitlich nicht zu stoppen und traf jeden "Dreier", der er nahm. Die Folge war ein 33:7-Lauf und die deutliche 35:11-Gästeführung nach dem ersten Viertel. Im zweiten Spielabschnitt war dann zunächst wieder Schwandorf am Zug: Zwei Distanztreffer ließen den Vorsprung um sechs Punkte verringern, doch die Mittelfranken zeigten sich dadurch nicht verunsichert und setzten unbeeindruckt ihr gutes Passspiel fort. Mit einem 60:29 für die Oberfranken ging es in die Halbzeitpause.

TSV-Trainer Fischer ermahnte darin seine Spieler nochmal, trotz Rückstand weiter zu kämpfen und die Köpfe nicht hängen zu lassen. Und das setzte seine Spieler nach dem Seitenwechsel toll um: Eine deutlich verbesserte und sehr aggressive Verteidigung bescherte den Hausherren immer wieder Punkte im Schnellangriff. Zwar versuchte Breitengüßbach konsequent die Systeme zum Ende durchzuspielen, doch die Defensive der Schwandorfer stand deutlich besser als in der ersten Halbzeit. Die zweite Halbzeit endete somit nur 28:26 für den Regionalligisten, wodurch diese die Partie trotzdem deutlich mit 88:55 für sich entschieden. Trotzdem zeigten die Schwandorfer Spieler charakterlich und spielerisch einen guten zweiten Abschnitt und können für das nächste Spiel gegen Heroldsberg darauf aufbauen.

"Nach dem Seitenwechsel stand unsere Defensive besser. Aber vor allem die Art und Weise, wie wir weiter gekämpft haben und trotz Rückstand immer weiter gemacht haben, hat mir heute gut gefallen", zeigte sich Fischer trotz Niederlage zufrieden.

Bayernliga-Alltag

Am kommenden Wochenende heißt es für die Schwandorfer dann wieder Bayernliga-Alltag: Mit dem TuSpo Heroldsberg kommt ein schwieriger Gegner in die Oberpfalzhalle. Die Mittelfranken haben aus den ersten vier Spielen drei Siege eingefahren. Spielbeginn ist am Sonntag um 17 Uhr in Schwandorf.

TSV-Punkte: Andreas Schindwolf (14 Punkte), Sebastian Fischer (10), Christopher Bias (8), Johannes Pflamminger (7), Daniel Rapo, Stefan Beer (je 4), Leon Krampert, Tobias Ruhland, Dominik Zeitler, Lars Aßheuer (je 2)
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