Klassen 3/4 und 4 erleben ganz besonderen Unterrichtstag im Geozentrum
"Mitbeben" und experimentieren

Mit Hilfe besonderer Mikroskope eröffneten sich den Schülern Details zu ihren Steinen. Mit Begeisterung führten die Mädchen und Buben dann diverse Experimente aus. Bild: rn
Geografie einmal anders erlebten die Klassen 3/4 und 4 der Markus-Gottwalt-Schule. Dazu ging's ins Geozentrum am Bohrturm bei Windischeschenbach.

Die Lehrer Karin Kumpf und Herbert Gröger hatten an diesem Tag nur begleitende Funktion. Für den Unterricht der 54 Grundschüler im Geozentrum waren Rosi Moller und Umweltpädagogin Andrea Mack zuständig. Sie teilten den wissensdurstigen Mädchen und Buben viel Neues über die Entstehung des "tiefsten Lochs der Erde", die frühe Erdgeschichte und die Erdkruste mit.

Moller führte die Kinder zudem durch die Ausstellung im Geozentrum. Im "Geo-Kino" zeigte ein Film die Entstehung der Erde. Besonders gut gefiel den Schülern eine Plattform, auf der sie simulierte Erdbeben in verschiedenen Stufen erleben konnten und quasi "mitbeben" durften. Um Quizfragen beantworten zu können, wanderten die Dritt- und Viertklässler noch einmal in Kleingruppen durch die Ausstellung.

In der Zwischenzeit suchte die zweite Gruppe mit Andrea Mack das Geo-Labor auf, um zu experimentieren. Dazu hatte jedes Kind einen faustgroßen Stein mitgebracht, dessen Eigenschaften und Besonderheiten sie an vier verschiedenen Stationen untersuchten. Durch Einritzen und Zertrümmern ermittelten die Schüler die Härte. Und mit Hilfe einiger Tropfen verdünnter Salzsäure gelang es ihnen sogar, das Vorhandensein von Kalk im Stein nachzuweisen.

Zum Schluss stellten die Mädchen und Buben noch ein besonderes Mitbringsel her: ein Fossil aus Gips. Schüler und Lehrer waren von dem besonderen Unterrichtstag begeistert. Denn: "Die Erde unter unseren Füßen hat viel zu bieten."
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