Klassen 9M und 10M der Markus-Gottwald-Schule verbringen gemeinsame Abschlussfahrt in Berlin
Stadt-Architektur und Regenwaldlandschaft

Die Schüler an der Gedenkstätte Berliner Mauer. Hier bleibt die Erinnerung an die geteilte Stadt erhalten. Bild: rn
"Berlin, Berlin, wir waren in Berlin." Mit diesem Spruch auf den Lippen kehrten die Klassen 9M und 10M der Markus-Gottwalt-Schule von ihrer Abschlussfahrt aus der Bundeshauptstadt zurück.

Die Fahrt in die Spreemetropole war mehr als eine unterhaltsame Klassenfahrt. Die Schüler sahen und erlebten städtebauliche Kultur, sammelten Eindrücke zur jüngeren deutschen Geschichte, genossen Blicke über das Häusermeer und vergnügten sich in einer tropischen Regenwaldlandschaft.

Die ersten Eindrücke waren deprimierend und regten zum Nachdenken an. Ort des Geschehens war die Gedenkstätte Hohenschönhausen. Die Schüler erfuhren, dass dort vor allem Menschen festgehalten wurden, die versucht hatten zu fliehen und auszureisen oder die wegen ihrer politischen Meinung verfolgt wurden.

Große Augen rief eine Stadtrundfahrt hervor. Ein Reisebegleiter führte die Schüler vor allem zu weniger bekannten und dennoch besonders reizvollen Fleckchen Berlins. Zu Fuß ging's über den Pariser Platz, zum Brandenburger Tor und zum nahen Paul-Löwe-Haus. Der dortigen Sicherheitskontrolle schloss sich eine "erfreulich lebhafte Diskussionsrunde" an. Über einen unterirdischen Verbindungsweg erreichten die jungen Leute voll Spannung das Reichtagsgebäude. Die dominierende Kuppel mit herrlichem Ausblick hatte besondere Anziehungskraft. Zur stets guten Laune der Schüler trug auch das wunderbare Herbstwetter bei.

Die Sonne begleitete die Eschenbacher Schulklassen alle Tage. Ein Besuch bei Madame Tussauds Wachsfiguren ließ die Schüler ihre Smartphones zücken. Es verstand sich von selbst, dass viele Promis mit aufs Selfie mussten. Genügend Zeit blieb, um in den Läden am Alexanderplatz nach Mitbringseln zu stöbern. Nicht fehlen durfte die Besichtigung des Dokumentationszentrums Berliner Mauer in der Bernauer Straße. Am 70 Meter langen erhalten gebliebenen Grenzstreifen erfuhren die Schüler, was die Teilung Berlins für die hier lebenden Menschen bedeutete. Auf dem Programm standen noch das Deutsche Historische Museum und die East Side Gallery. Nicht zu kurz kam das Vergnügen.

Beim Schwarzlicht Minigolf oder während des Aufenthalts im "Tropical Island" kam bei den 50 jungen Leuten am Sandstrand, auf Wasserrutschen und in mehreren Pools sogar Ferienstimmung auf.
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