Klaus-Peter Lehner feiert silbernes Priesterjubiläum
"High five" zum Dank

Auch wenn er schon lange anderswo lebt, daheim ist Pfarrer Klaus-Peter Lehner immer noch in Kirchenlaibach. Das bewiesen die vielen Freunde, die mit ihm das silberne Priesterjubiläum feierten. Bild: hia
Mit einem Abend der Freude und Dankbarkeit feierte Klaus-Peter Lehner sein silbernes Priesterjubiläum. Von der Ägidiuskirche zogen Vereine und Ehrengäste zur Dreifaltigkeitskirche. An der Kirchenpforte erwartete den Jubilar ein Blumenteppich vom guten Hirten, den die Anwohner der Mozartstraße gelegt hatten. Den Chor dirigierte Alfred Malzer wie bei der Primiz. Wie damals sangen die Sänger die Messe "Laetatus sum". Pfarrgemeinderatsvorsitzender Thomas Horn las die Lesung von der Berufung des einfachen Viehzüchters.

Die Heimatgemeine sei stolz, dass der Jubilar zu seinen Wurzeln zurückkehrt , erklärte Pfarrer Sven Grillmeier. Zur Erinnerung überreichte er am Ende des Gottesdienstes eine violette Stola. Zur Mitfeier war auch der Leitende Militärdekan Artur Wagner aus München, Primizprediger Bischöflichen Geistlichen Rat Alois Lehner, die früheren Kirchenlaibacher Pfarrer Bernhard Müller und Andreas Hörbe, Generalvikar Michael Fuchs und Pfarrer Sigmund Humbs gekommen. Auch Familie Lehner mit Mutter Ilse an der Spitze feierte mit. Die Kinder der Tagesstätten Santa Maria und Sankt Franziskus trugen Gedichte und Lieder vor.

Militärdekan Artur Wagner stellte das Leitwort "Gott beruft einfache Menschen, und er qualifiziert sie" in den Mittelpunkt seiner Festpredigt. Nicht Personalstatistik sei wichtig, sondern die Berufung Gottes. "Gott will uns nicht fertig haben", so Wagner. Man müsse nicht alles können, sondern jeder mit Schwächen und Stärken sei gerufen, heute wie vor 25 Jahren. Der Seelsorger führe sich nicht als Herr der Gemeinde auf, sondern lasse Jesus Christus durch sich spürbar werden und handeln.

Angesichts leerer Kirchen werde diese Aufgabe nicht einfacher, so Wagner. "Das ist nicht schlimm - es ist wie es ist", betonte der Geistliche. Im Vertrauen darauf, dass er nicht die Qualifiziertesten beruft, sondern qualifiziert, gebe es allen Grund mit Klaus-Peter Lehner das silberne Priesterjubiläum zu feiern. Mit einem "High five" dankte Lehner Wagner für die Festpredigt.

Dann ging er mit dem Mikrofon durch die Reihen und dankte allen Mitwirkenden für ein unvergessliches Fest. Bürgermeister Manfred Porsch würdigte Klaus-Peter Lehner als Kirchenlaibacher Urgestein, als Menschen mit dem Herz am rechten Platz. Lehner zähle zu den Seelsorgern, die mit Feingefühl für Mitmenschen da seien. Besonders als Militärpfarrer sei er gefordert, Hilfe und Beistand zu leisten.
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