Kleine Sorgen

Die ganz großen Aufreger hat es in der Kemnather Bürgerversammlung nicht gegeben: Im Anschluss an die Ausführungen des Bürgermeisters (wir berichteten), brachten die Zuhörer ihre Anregungen und Kritikpunkte vor.

Kemnath. (stg) Vieles davon konnte bereits in der Versammlung geklärt werden. Allerdings wird sich der Stadtrat in einer seiner nächsten Sitzungen mit den einen oder anderen Aspekten noch beschäftigen müssen.

Auf Nachfrage kam die Auskunft, dass die alte Aussegnungshalle weiter stehen bleibt und im Bestand gesichert ist. Hingewiesen wurde, dass an verschiedenen Stellen in Kemnath die Bordsteinkanten abgesenkt werden müssen. Außerdem sollte besser darauf geachtet werden, dass Gehwege nicht zugeparkt werden. Eine Diskussion entwickelte sich über das Parkverhalten in der Bayreuther Straße sowie am "Einlass": Verschiedene Bürger äußerten ihr Unverständnis darüber, dass dort die Situation nicht in Griff gebracht wird.

Ein Anwohner wies auf die Lage in der Fichtelgebirgsstraße und in der Anzensteinstraße hin. Dort bereite der anliefernde Lastwagenverkehr zum Milchhof immer wieder Probleme. Hier wird die Stadtverwaltung das Gespräch aufnehmen und nochmals eine bessere Lösung der Anfahrt vorschlagen, die sich bereits in der Vergangenheit bewährt hat.

Aus der Versammlung kam der Vorschlag, eine bessere Straßenüberquerung für Schulkinder in der Werner-von-Siemens-Straße zu schaffen: Im Bereich der Ortsausfahrt werde meist recht zügig gefahren, so dass eventuell ein Fahrbahnteiler Abhilfe schaffen könnte. Weitere Themen waren die Hinterlassenschaften von Hunden, ein möglicher Gehsteig in der Bürgermeister-Zetlmeisl-Straße, ein Verkehrsspiegel-Wunsch an der Ecke Bürgermeister-Högl-Straße/Wunsiedler Straße, kostenlose Müllsäcke für Pflegebedürftige (analog der Regelung für Neugeborene) sowie der Bodenbelag der Behindertenparkplätze am Ärztezentrum.
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