Kleiner Beutekäfer bringt große Gefahr

Der kleine Beutekäfer gehört zur Familie der Glanzkäfer und ist ein Parasit bei Völkern der Honigbiene. Er ist fünf bis sechs Millimeter lang und etwa drei Millimeter breit. 1998 wurde er erstmals in den USA entdeckt und breitete sich von dort rasend schnell aus. 2014 tauchte er in Europa, in einem italienischen Hafen, auf. Den Schaden richten die Larven des Käfers an: Sie zerstören die Brut der Bienen und fressen den Honig und die Pollen. Dadurch gehen die Völker ein und ihr Produkt wird ungenießbar. "Wenn die Bienen fehlen, kann dies für die Landwirtschaft wegen mangelnder Bestäubung große negative Folgen haben", warnen Fachleute. Sie versuchen derzeit mit Hochdruck, baldmöglichst eine geeignete Bekämpfungsmethode zu finden. (pop)
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