Kleiner Dank in Kartenform

Feuerwehrspitze und Dritter Bürgermeister Eduard Delling freuten sich mit den Feuerwehrmännern, deren Verdienste mit der Ehrenamtskarte honoriert wurden. Bild: ral

In Notsituationen sind sie immer zur Stelle. Vier Mitglieder der Trischinger Feuerwehr erhielten deshalb die Ehrenamtskarte auf Lebenszeit.

Schmidgaden-Trisching. (ral) Bei der Jahreshauptversammlung der 81 Mitglieder starken Feuerwehr Trisching blickte Vorsitzender Manfred Wisgickl auf die Veranstaltungen des letzten Jahres zurück. Der Erlös der Christbaumversteigerung floss in die Sanierung der Vereinsfahne. Die Wehr richtete das Spritzenhausfest aus, beteiligte sich aber auch gerne an den Festen der Vereinsgemeinschaft. Eine große Anschaffung war die Wärmebildkamera. Die Landkreisführung besichtigte das Feuerwehrhaus. Die geforderte Erneuerung der Absauganlage hat die Gemeinde mittlerweile erledigt. Die Heizung in der Fahrzeughalle wurde ebenfalls überholt. In sportlicher Hinsicht war die Teilnahme beim Gemeindepokalschießen und beim Gemeindepokalkegeln angesagt. Am ersten Treffen der Hilfsorganisationen in der Gemeinde in Inzendorf beteiligte sich die Feuerwehr ebenfalls. Seit Ende August darf sich der Verein e.V. (eingetragener Verein) nennen.

Gemeinsam schlagkräftiger

In Vertretung des Kommandanten Florian Heinrich berichtete Stellvertreter Ulrich Krause von zwei Neuaufnahmen in der aktiven Wehr: Thomas Wisgickl und Cornelia Sommer. Im letzten Jahr stand bei strukturierten Übungen die Praxis im Mittelpunkt. Es wurde auch begonnen, gemeinsam mit den anderen Wehren in der Gemeinde Schmidgaden zu üben. Gestartet wurde mit der Rottendorf. "Die Zusammenarbeit klappte hervorragend", so Heinrich. In diesem Jahr steht die Truppmann- Ausbildung an - gemeinsam mit den anderen Wehren. Ziel ist ein einheitlicher Ausbildungsstand. Absolviert werden die Leistungsabzeichen Wasser und THL. Insgesamt wurden 28 Übungen mit 550 Stunden abgeleistet. Dazu kamen noch drei Übungen. Bei den Einsätzen gibt es eine Veränderung. Alarmiert wird über die Integrierte Leitstelle in Amberg. Damit hat sich das Einsatzgebiet der Trischinger Wehr verändert. Sie wird teilweise sehr weit in den benachbarten Landkreis Amberg-Sulzbach hinein angefordert. Insgesamt wurde die Trischinger Wehr zu sechs Brandeinsätzen, acht technischen Hilfeleistungen, einer Sicherheitswache und sieben anderen Diensten gerufen. Insgesamt sind dies 22 Einsätze mit 210 Stunden. Bei den Anschaffungen wurde die Wehr großzügig durch die Gemeinde unterstützt. Heuer wird eine Info-SMS eingeführt, die über Einsätze informiert. Die Fahrzeughalle muss neu gestrichen werden.

Jugendwart Patrick Delling listete die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr auf. Die Gruppe hat zur Zeit sieben Mitglieder. In die aktive Wehr wurde Thomas Wisgickl übernommen. Im letzten Jahr wurden 35 Übungen mit insgesamt 422 Übungsstunden abgehalten. Aktuell wird zur Zeit fast jede Woche eine Übung angesetzt. Im Mai letzten Jahres legten Julius Luber, Valentin Luber, Fabian Hierl, Daniel Keith und Dominik Delling die Prüfung zur Jugendflamme ab. Ab Juli wurde mit den Jugendfeuerwehren aus Rottendorf, Schmidgaden und Gösselsdorf für die Deutschen Jugendleistungsspange geübt. Die Trischinger Wehr wurde vertreten von Valentin Luber, Thomas Wisgickl und Fabian Hierl. Das bayerische Jugendleistungsabzeichen haben Thomas Wisgickl, Valentin Luber, Daniel Keith, Noah Kurz, Dominik Delling und Fabian Hierl in der Tasche. Den alljährlichen Wissenstest legten alle Jugendlichen ebenfalls erfolgreich ab. Werner Jetschmann wurde als dritter Jugendwart berufen.

Auf Lebenszeit

Kreisbrandmeister Helmut Schatz betonte, dass nicht die Anzahl der Einsätze entscheidend sei, sondern dass "richtig und zuverlässig gearbeitet wird". Dritter Bürgermeister Eduard Delling dankte der Wehr für den Einsatz während des gesamten Jahres. Delling brachte die Ehrenamtskarte mit. Sie ging für ihre Verdienste im Ehrenamt an Ewald Meier, Christoph Meier, Silke Hierl, Helmut Schatz, Florian Heinrich, Werner Jetschmann, Andreas Mulzer, Daniel Hirmer und Patrick Delling. Sie gilt drei Jahre. Die goldene Ehrenamtskarte auf Lebenszeit erhielten Manfred Wisgickl, Andreas Scharf, Erich Amann und Ulrich Krause.
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