Klimabotschafter stellen Schülern weltweite Aktion vor
Ziel einem Baum näher

Dominik Fischer, Geschäftsführer der Firma Klaus Bierschenk, zeigte den Grundschülern, was sie beim Pflanzen des Ginkgo-Baums beachten müssen. Bild: jzk
Kulmain. (jzk) Die Ursachen und Folgen der Klimakrise sowie das weltweite Kinder- und Jugendprojekt "Plant for the Planet" stellten die vier Klimabotschafter der Kemnather Mittelschule in der Kulmainer Grundschule vor. Christina Busch, Sebastian Dötsch (beide 6a), Christina Miedl und Anna Lena Wolf aus der M8b sowie Lehrerin Heidrun Schelzke-Deubzer gaben sich große Mühe, ihre Zuhörer mit einer Powerpoint-Präsentation von dieser Aktion zu überzeugen.

"Bei der Klimakrise geht es auch um die Zukunft der Menschen", betonten sie. Die negativen Auswirkungen zeigten sich bereits in Fluten und Überschwemmungen in Asien und extremen Dürren in China. Eine der Ursachen sei der Treibhauseffekt durch Kohlendioxidausstoß. Der müsse in vielen Ländern drastisch verringert werden, wenn eine weitere Erwärmung der Erde vermieden werden soll.

Daher sei es wichtig, möglichst viele Bäume zu pflanzen, erklärten die Klimabotschafter. Die Gehölze seien natürliche Kohlenstoffspeicher, die bei der Fotosynthese Kohlendioxid aufnehmen und Sauerstoff abgeben. Ziel von Felix Finkbeiner, dem Gründer der Aktion Plant for the Planet sei, bis 2020 weltweit eine Milliarde Bäume zu pflanzen. "Wir wollen es den Kindern in anderen Ländern der Erde nachmachen und eifrig Bäume pflanzen", forderten die Mittelschüler die Buben und Mädchen auf.

Waldstück bepflanzen

Auch Försterin Annette Schödel ist von der Aktion überzeugt: "Wenn Bäume gefällt werden, müssen auch wieder Bäume gepflanzt werden. Wo Wald war, muss wieder Wald werden." Sie kündigte an, im Herbst mit den Grundschülern ein Waldstück mit Bäumen zu bepflanzen.

Das Lied "Ich brauche dich, mein Baum" stimmte die Schulkinder auf die bevorstehende Pflanzaktion im Pausenhof ein. Dominik Fischer half ihnen, einen Ginkgo-Baum zu pflanzen, den die Garten- und Landschaftsbaufirma Klaus Bierschenk in Kirchenpingarten gespendet hatte.
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