Knapp verloren

Trainer Marco Campitelli ärgerte sich über das knapp verlorene Spiel. Vor allem deshalb, weil seine Mannschaft viele Freiwürfe nicht nutzen konnte. Bild: af

Es wäre mehr drin gewesen. Aber die Weidener Basketballer hatten eine ganz schlechte Freiwurfquoten. So fehlten am Ende drei Punkte.

Weiden. (pta) 18 vergebene Freiwürfe und nur acht Punkte im Schlussabschnitt bescherten den Coocoon Baskets Weiden am Samstag eine vermeidbare 60:63-Niederlage beim Aufsteiger TSV Grombühl.

Dabei hatten die Schützlinge von Trainer Marco Campitelli zunächst weit besser in die Partie gefunden als die Gastgeber aus dem Würzburger Vorort. Vor allem der sehr stark spielende Vladimir Krysl, der mehrfach sicher von jenseits der Dreipunktelinie traf und mit insgesamt 22 Punkten zum Topscorer der Partie avancierte, verhalf den Coocoons über ein 14:12 nach dem ersten Spielabschnitt zu einer 37:30-Halbzeitführung.

Dabei zeigte schon der Halbzeitstand, dass beide Mannschaft in einem von der Defensivarbeit geprägten Spiel offensiv viel liegen ließen.

"Wir müssen besser zum Abschluss kommen und sicherer verwerten", forderte deshalb Trainer Marco Campitelli für die zweite Halbzeit. Doch auch im dritten Viertel blieb die Begegnung über weite Strecken zerfahren. Grombühl hielt weiter dagegen und verkürzte den Rückstand vor allem über den starken Nassir Shanian (20 Punkte) auf 51:52.

Im Schlussabschnitt agierten dann beide Mannschaften auf Augenhöhe, ohne dass sich ein Team den entscheidenden Vorsprung verschaffen konnte. Grombühl schaffte es dabei immer wieder, die Defensive der Coocoons zu schlagen und ließ andererseits Weiden kaum Spielraum für vernünftige Spielräume. Dabei bedienten sich die Würzburger häufig irregulärer Mittel, so dass die Coocoons viele Freiwürfe zugesprochen erhielten. Doch wie schon bei der Heimniederlage gegen Erlangen zu Saisonauftakt, schafften es die Coocoons-Spieler nicht, diese Möglichkeiten zu nutzen.

Insgesamt 18 Freiwürfe ließ man liegen, "zu viel um so ein enges Spiel zu gewinnen", ärgerte sich Trainer Campitelli. "Wir hätten es selbst in der Hand gehabt, aber wenn man die Freiwürfe nicht macht, geht es nicht." Da Grombühl aus dem Spiel heraus nichts zuließ, gelangen den Coocoons im Schlussabschnitt lediglich acht Zähler, deren zwölf den Gastgebern, so dass am Ende eine unglückliche 60:63-Niederlage stand.

Weiden: Selinger, Krysl, Hacksteder, Geiger, Marshall, Ringer, Jezek, Colter, Johnson, White, Merriwether
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