Knappe 1:2-Niederlage bei der SpVgg Ruhmannsfelden - Nedbaly trifft per Flugkopfball zum 1:1
SV Mitterteich ärgert den Spitzenreiter

Der SV Mitterteich lieferte Spitzenreiter SpVgg Ruhmannsfelden bei der knappen 1:2-Niederlage einen großen Kampf. Das Bild zeigt eine Szene aus dem Hinspiel mit Jakub Ryba (rechts). Bild: Cyris
Mitterteich. (cy) Bis weit in die zweite Halbzeit hinein sah es nicht nach einem Sieg des Bayernliga-Anwärters aus, denn der SV Mitterteich hielt dagegen. Erst in der Schlussphase übernahm Gastgeber SpVgg Ruhmannsfelden das Kommando und gewann knapp mit 2:1.

Roland Eckert zufrieden

"Es hat nicht viel gefehlt und wir hätten beim Favoriten einen Punkt ergattert. So wie sich die Jungs in der gesamten Rückrunde präsentiert haben, kann eigentlich die ganze Fußballregion stolz auf sie sein", betonte SVM-Chef Roland Eckert nach dem 1:2 bei der SpVgg Ruhmannsfelden. "Auf dem gut präparierten Kunstrasenplatz waren wir den Hausherren vor allem in der ersten Halbzeit nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerisch überlegen."

Das Konzept der Stiftländer wurde durch das schnelle 1:0 der SpVgg über den Haufen geworfen. "Unsere Mannschaft hat sich nach dem frühen Rückstand aber schnell gefangen und richtig guten Fußball gespielt", erklärte der Mitterteicher Vorsitzende. Nach 20 Minuten hatten die Gäste den Ausgleich zwei Mal vor Augen. Zettl, er bot eine riesen Partie, servierte auf Männl, der brachte Weiß in Position, dieser scheiterte jedoch an Schlussmann Kopp. Der Abpraller landete bei Nedbaly, aber der SVM-Routinier fand seinen Meister im sensationall reagierenden Kopp.

1:1 kurz vor der Pause

Glück hatten die Hausherren nach 30 Minuten. Ryba bediente Nedbaly, der aber nicht genügend Druck hinter seinen Kopfball brachte. In der 41. Minute war es dann so weit: Ausgangspunkt zum 1:1 war Männl, dessen Freistoßflanke versenkte Nedbaly per Flugkopfball in den Ruhmannsfelder Maschen. "Der Spielstand war zu diesem Zeitpunkt hochverdient", stellte Eckert fest. Vom Goalgetter der Landesliga Mitte, Michael Müller, war nichts zu sehen. Er wurde von der Gästeabwehr abgemeldet.

Nach dem Seitenwechsel ließen bei den Nordoberpfälzern die Kräfte nach, die schweren Duelle der zurückliegenden Wochen machten sich bemerkbar. Die Einheimischen kamen mit Wut im Bauch aus der Kabine und bauten Druck auf. Beim SVM war die Spritzigkeit der ersten 45 Minuten weg. Nach vorne gab es kaum noch Entlastung. Im Anschluss an einen Eckball fiel das 2:1 für die SpVgg. "Der 1,95-Meter-Riese Schröder kam am kurzen Pfosten zum Kopfball und der hat eingeschlagen", beschrieb Eckert die Situation. "Das war natürlich ärgerlich, aber solche Tore fallen immer wieder", sagte der Mitterteicher Vorsitzende.

Der neuerliche Rückstand hatte aber auch eine gute Seite, denn er verhalf den Gästen zur "zweiten Luft". Sie wurden wieder mutiger, gaben Gas, mussten bei Kontern aber aufpassen. In der Endphase scheiterte Müller zwei Mal am sehr gut reagierenden Scharnagl im Mitterteicher Tor, zuvor hatte Weidlich nur die Querlatte getroffen. "Wir waren nach einer Niederlage selten so zufrieden wie diesmal, denn wir haben mit einem Top-Team hervorragend mitgehalten", stellte Eckert fest.
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