Knorrstraße bald wieder frei

Das Ende der Bauarbeiten ist in Sicht. Wenn alles gut läuft, rollt Anfang Oktober wieder der Verkehr ungehindert durch die Kreisstadt.

Neustadt/WN. (ms) Bürgermeister Rupert Troppmann ist erleichtert. Das werden auch die Neustädter sein. Seit Mitte Mai mussten sie mit einer jeweils halbsperrigen Sperrung der Knorrstraße beim Landratsamt zurechtkommen. Ampeln regelten den Verkehr. Trotz optimaler Schaltung staute sich der Verkehr vor allem zu den Stoßzeiten weit zurück.

"Der Ampelbetrieb gehört bald der Vergangenheit an", verspricht Troppmann. Die Baumaßnahme werde voraussichtlich zum Monatsende abgeschlossen. Bis Freitagnachmittag hat die Firma Meyer die Pflasterarbeiten erledigt. Heute wird die Fugenmasse eingebracht, damit die vorgeschriebene Abbindezeit eingehalten werden kann.

In der kommenden Woche wird der Einmündungsbereich zum Hohlweg abgefräst. Dafür muss am Donnerstag, 24. September, die Straße von 14 bis 18 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Parkplätze und die Zufahrt zum Stadtplatz sind jederzeit über die Freyung und die Untere Vorstadt möglich.

Am Freitag, 25. September, wird der Kreuzungsbereich asphaltiert. Dies geschieht ebenfalls ab 14 Uhr. Dazu muss noch einmal die Ortsdurchfahrt dichtgemacht werden. Diese Beeinträchtigung bleibt bis Samstag, 25. September, 8 Uhr, bestehen. So lange braucht der Asphalt zum Aushärten. Dann heißt es aber endlich wieder freie Fahrt durch Neustadt.

Ursprünglich sollte das 500 000-Euro-Projekt als Fortsetzung der Stadtplatz-Neugestaltung bis Ende der Sommerferien abgeschlossen sein. "Dies war aus technischen Gründen nicht möglich", erläutert Rathauschef Troppmann. Zum einen mussten Mauerreste aus dem Mittelalter untersucht werden, zum anderen war es für den Einbau der Tragschicht zu heiß. Zusätzlich kamen vorher nicht planbare unterirdische Stromleitungen und ein Telekomschacht dazu. "Dank der hervorragenden Arbeit der ausführenden Firma wurde viel Zeit aufgeholt."

Der Rathauschef dankt den Autofahrern für ihr Verständnis, ebenso den Bewohnern und Gewerbetreibenden rund um den Stadtplatz für ihre Geduld und Nachsicht bei den unvermeidlichen Belästigungen.
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