König dankt ab

20 Jahre mit insgesamt vier Amtsperioden stand Hermann König der Jagdangliederungsgenossenschaft vor. Diese lange Zeit war für ihn in der Jahreshauptversammlung aber nicht der einzige Grund, den Posten abzugeben.

Er blicke auf eine angenehme und freundschaftliche Zusammenarbeit mit Jäger Wolfgang Schödel, Bürgermeister Günter Kopp und den Jagdgenossen zurück, erklärte Hermann König. Mit ausschlaggebend für seinen Rückzug war aber, dass er seinen Waldbesitz übergeben hat.

Von Anfang an im Amt

In seinem Tätigkeitsbericht blickte der scheidende Vorsteher auf seine Amtszeit zurück. Diese begann 1995 im Gasthaus Schwab mit der Gründungsversammlung mit zehn Jagdgenossen. 2002 erfolgte die Anschaffung eines Holzspalters, der den Mitgliedern gute Dienste leistete. Im vergangenen Jahr stand eine Reparatur mit Ölwechsel an. Kassier Franz Pappenberger berichtete von einem ordentlichen Guthaben in der Kasse. Das bestätigten die Kassenprüfer Dieter Brunner und Josef Söllner.

Wolfgang Schödel, der Vertreter der Staatsforsten und zuständige Jäger, berichtete, dass der Abschussplan mit 25 Rehen nicht eingehalten werden konnte. Dabei seien nur 17 Tiere der Jagd zum Opfer gefallen. Wildschweine entdeckte er nur einmal im äußersten Winkel des Jagdgebietes. Weitere Wildtiere habe er nicht erlegt. Ein Wildschaden sei einvernehmlich mit dem Betroffenen geregelt worden.

Umsichtiger Chef

Bürgermeister Günter Kopp dankte Hermann König für seine großen Verdienste und sein Engagement zum Wohle der Jagdgenossenschaft. Immer um Ausgleich bemüht, kompromissbereit und umsichtig habe er die Gemeinschaft geführt. Gleichzeitig wünschte er dem neuen Jagdvorsteher Stefan König und den weiteren Vorstandsmitgliedern Zusammenhalt bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben.

Schriftführer Joachim Reger machte darauf aufmerksam, dass in der nächsten Vorstandssitzung die Ausscheidenden, Jagdvorsteher Hermann König und Kassier Franz Pappenberger mit kleinen Präsenten als Zeichen der Anerkennung offiziell verabschiedet werden.

Hermann König dankte Schödel für die Bereitstellung des Rehes sowie der Wirtin für dessen Zubereitung und die Benutzung des Vereinsheimes.
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