Königsteiner Chor behält monatliche Singstunde bei
Teil des Kulturlebens

Die neu gewählte Vorstandschaft will den Gesangverein auch ohne öffentliche Auftritte aufrecht erhalten. Bild: wku
Problemlos und schnell gingen die Wahlen der Vorstandschaft des Gesangvereins bei der Jahreshauptversammlung über die Bühne. Sie bestätigten den Vorsitzenden Helmut Knahn im Amt

"Ich bin froh, dass ihr alle bei der Stange geblieben seid", rief er den Sängern zu, die sich einmal im Monat im Steinstadel treffen. Es sei besser, in die Singstunde zu gehen als daheim vor dem Fernseher zu sitzen. Er bedauerte, dass die Königsteiner das Angebot, ohne Verpflichtung einfach vorbeizukommen, nicht nutzen. "Es ist eine gemütliche Runde, bei der auch gesungen wird", warb er um Zuspruch.

Der Leiter des katholischen Kirchenchors, Richard Pesold, kümmert sich um den Ablauf der Singstunden. Bei der Jahreshauptversammlung vertrat er als Dritter Bürgermeister den Markt Königstein. Ihm war es wichtig, dass der Gesangverein auch ohne öffentliche Termine weiter existiert. Er gehöre zum Kulturleben der Marktgemeinde.

2014 nahm der Verein an der Trachtenwallfahrt und beim 50-jährigen Bestehen des Trachtenvereins teil. Eine besonderes Ereignis war der Weinabend im Steinstadel, zu dem die Sänger des MGV Rothenbruck kamen: "Auch denen hat dieser Abend sehr gut gefallen."

"Wir haben nach wie vor einen intakten Chor", erklärte Vorsitzender Helmut Knahn. Auf Wunsch bringen die Sänger künftig auch Geburtstagsständchen. In den nächsten Singstunden werden sie ihr Repertoire mit Frühlingsliedern auffrischen. Knahn dankte der Marktgemeinde, dass der Chor den Steinstadel dafür nutzen kann.

Bei den Neuwahlen wurde Helmut Knahn zum Vorsitzenden gewählt, zu seinem Stellvertreter Karl-Heinz Rasche. Schriftführerin wurde Betty Pirner ("Strell"), Kassier Johann Rösel. Die Beisitzer setzen sich aus Dorle Leßnerkraus, Gabi Knahn und Ursula Späth zusammen. Verantwortlich für Organisation sind Gerda Ziegler und Babette Pirner. Notenwart blieb Siegfried Schettler, Kassenprüfer Erwin Blendinger und Betty Pirner ("Kappl").

Für den Antrag, alle Mitglieder ab 80 Jahren zu Ehrenmitgliedern zu ernennen, fand sich keine Mehrheit.
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