Kohlberg verabschiedet Haushalt ohne Kreditaufnahme - 650 000 Euro für Breitband
Geld für Krippe und Kanal

Der Marktrat beschloss den 1,83 Millionen Euro umfassenden Verwaltungs- und den 1,4- Millionen-Euro-Vermögenshaushalt. Bürgermeister Rudolf Götz betonte, dass keine Kreditaufnahme notwendig sei.

Die größten Posten im Verwaltungsetat sind die Schlüsselzuweisungen über 485 100 Euro und der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer mit 434 800 Euro. Bei den Ausgaben geht Kämmerer Günther Hirmer von 401 000 Euro Kreisumlage aus, 155 800 Euro beträgt die Verwaltungsumlage. Als Besonderheit bezeichnete der Kämmerer 50 000 Euro für die Kanal-Befahrung. "Die Maßnahme ist überfällig, nach Abschluss wissen wir, was auf uns zukommt, das Kanalnetz ist teils 50 Jahre alt", ging Götz auf diese Kosten ein. In den Vermögenshaushalt sind 150 000 Euro für den Umbau des Kindergartens mit Einrichtung einer Krippe für Kinder ab zwei Jahren eingestellt. Dafür sind 65 000 Euro Zuschuss einkalkuliert. Über 100 000 Euro sind für die Dorferneuerung Fuchsberg und die Planung Raiffeisen-/Weidener Straße vorgesehen.

12 000 gibt es für die Feld- und Waldwegesanierung, 40 000 Euro für den Radweg nach Etzenricht. Die Straßenbeleuchtung schlägt mit 50 000 Euro zu Buche. Mit 650 000 Euro wird der Breitbandausbau gefördert. Bei geschätzten 750 000 Euro bleiben rund 100 000 an der Gemeinde hängen. Die Planungen für die Schule sind mit 15 000 Euro angesetzt, zur Tilgung von Krediten dienen 84 000 Euro. Finanziert wird alles mit Rücklagen, die knapp 400 000 Euro ausmachen. Dazu kommen 135 000 Euro aus der Zuführung vom Verwaltungshaushalt und eine ähnliche Summe, die als Investitionspauschale vom Land in die Kasse fließt.

Als Stand der Verbindlichkeiten am Jahresende wird knapp eine Million prognostiziert, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 825 Euro entspricht. Der Landesdurchschnitt liegt bei 720 Euro. Die Steuer-Hebesätze bleiben unverändert bei 350 vom Hundert. Bei der langfristigen Finanzplanung dominieren die Gemeindeanteile an den kommenden Dorferneuerungsetappen. Sie sind jährlich im mittleren sechsstelligen Bereich angesiedelt.

Eine Sonderausgabe ragt heraus: 2017 sind 300 000 Euro für die Beschaffung eines neuen Feuerwehrautos vorgesehen.
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