Kolping bereichert die Kommune

Bei Kolping wurden langjährige Mitglieder ausgezeichnet: im Bild von links Norbert Wagner (20 Jahre Mitarbeit in der Vorstandschaft), Präses Dr. Xaver Parambi, zweiter Vorsitzender Karl Rauch (45 Jahre Vorstandschaft), Franz Most (35 Jahre Vorstandschaft), Zweite Bürgermeisterin Dr. Johanna Mertins, Vorsitzender Alfred Hammer, Claudia Bartmann (25 Jahre Mitgliedschaft) sowie Bezirksvorsitzender Willi Nesner. Bild: hm

"Ich bin total überrascht", bekannte stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Johanna Mertins. Grund dafür war das enorme kirchliche, soziale und kulturelle Engagement der Kolpingfamilie, das bei der Generalversammlung zur Sprache kam.

Pfreimd. (hm) Übereinstimmend Lob und Anerkennung gab es für das vielfältige Angebot der zahlreichen Gruppen sowohl durch die Zweite Bürgermeisterin Dr. Johanna Mertins wie auch durch Bezirksvorsitzenden Willi Nesner aus Schönsee und Stadtpfarrer Pater Dr. Xaver Parambi. Dr. Mertins brachte zum Ausdruck, dass eine Gemeinde von den Aktivitäten ihrer Vereine lebe. Bezirksvorsitzender Willi Nesner stellte darüber hinaus die Mitarbeit der Kolpingsfamilie im überörtlichen Verbandsleben besonders heraus.

Die anhaltend aufstrebende Entwicklung der Kolpingsfamilie Pfreimd - sowohl inhaltlich wie auch im Blick auf die Mitgliederzahlen - wurde in den Tätigkeitsberichten deutlich. Derzeit zählt der Verein 470 Mitglieder. Im Diözesanverband Regensburg ist sie damit die zweitstärkste Kolpingsfamilie. Die umfangreichen Tätigkeitsberichte zeigten auf, dass Kolping in Pfreimd vor allem mit den Angeboten der Eltern-Kind-Gruppen, der sechs Familienkreise sowie der Kolpingjugend in Pfarrei und Stadt stets präsent ist. Vorsitzender Alfred Hammer erinnerte an die Teilnahme an zahlreichen Veranstaltungen der Pfarrei sowie des Bezirks- und Diözesanverbandes. An eigenen Aktionen führte er den Kinderfasching, die Kleidersammlungen, die Maiandacht in Oberpfreimd, das Johannisfeuer, die Mitwirkung am Kinderferienprogramm und die Nikolausaktion an. Einblick in die Arbeit der Gruppen gaben Maria Richthammer (Eltern-Kind-Gruppen), Sebastian Most (Kolpingjugend), Brigitte Hammer (Kolpingkreis), Rudi Plonner (Gruppe "Team Familie"), Marion Schreier (Familie aktiv), Sabrina Hösl (Familienbande), Thomas Häusler (Familienzeit), Georg Hirmer (Familientreff) und Susanne Kimmerl (Fotofreunde).

In seinem Kassenbericht wies Franz Most "schwarze Zahlen" vor. Karl Rauch erinnerte an das Jahr 1979, in dem sich die Vorstandschaft neu formiert habe. Seit dieser Zeit stehe Alfred Hammer an der Spitze, wofür Rauch herzlichen Dank aussprach.

Adolph Kolping stellte Präses Dr. Xaver Parambi in seinem Schlusswort als Vorbild besonders heraus und rief alle zur aktiven Mitarbeit in der Pfarrei auf. Er richtete den Focus auf die zahlreichen Flüchtlinge. "Wir sind aufgerufen, ihnen zu helfen." (Hintergrund)
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