Kolping-Maiandacht am Luber-Marterl - Vor zwei Jahrzehnten errichtet
Lobpreis Mariens in der Natur

Mitten im Wald beteten und sangen die Gläubigen auf Einladung der Kolpingfamilie zu Ehren der Muttergottes. Stadtpfarrer Thomas Jeschner und eine Bläsergruppe gestalteten die Maiandacht mit. Bild: rn
Marienlieder und Trompetenklänge hallten durch den Bauernschlag: Die Kolpingfamilie hatte zur Maiandacht ans Luber-Marterl geladen.

Das üppig mit weißem Flieder und Rosen geschmückte Marterl feierte ein kleines Jubiläum: Vor 20 Jahren hat es die Familie Luber aus der Oberen Schlossgasse errichtet. Einen besonderen Anlass dafür konnte Margaretha Luber auf Nachfrage nicht nennen. Sie wusste nur, dass den Anstoß ihr inzwischen verstorbener Ehemann Ludwig gegeben hatte - mit dem Ziel, "dass da drobn a amal a Vaterunser bet wird". Mit dem damaligen Pfarrer Andreas Uschold bereitete Ludwig Luber die Errichtung des Marterls vor und realisierte sie. Das bald nach der Segnung durch einen Hammerschlag entstellte Gesicht Mariens habe wieder hergestellt werden können, berichtete Margaretha Luber.

Eine Natur-Maiandacht zum Lobpreis Mariens kündigte denn auch Pfarrer Thomas Jeschner am Sonntag an. Zwischen den Gebeten erklangen bekannte Marienlieder wie "Wunderschön prächtige", "Maria, dich lieben, ist allzeit mein Sinn", "Segne du Maria" oder "Maria, breit den Mantel aus". Als Predigtersatz diente das Gebet einer christlichen Mutter.

Reinhold Graßler, der Vorsitzende der Kolpingfamilie, trug die Fürbitten vor, die Geschwister Schreml übernahmen beim Litaneilied "Mutter Gottes, wir rufen zu dir" die Soli. Jeschner und Graßler dankten abschließend der Familie Luber für die Pflege des Marterls, den Bläsern für die Mitgestaltung der Andacht sowie den Gläubigen für das Mitbeten und Mitsingen.
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