Kolpingsfamilie Mantel zeichnet Georg Strobl für besondere Treue aus - Adolpf Kolping zum ...
Gold für ein halbes Jahrhundert

Vorsitzender Georg Schlehuber (links) nahm mit Präses Armin Spießl (rechts) und Pfarrvikar Dr. Bruno (2. v. l.) die Ehrungen vor. Ausgezeichnet wurden Erwin Melischko (3. v. l.), Georg Strobl (4. v. l.) und Gisela Luber (5. v. l.). Georg Seiser (2. v. r.) berichtete ausführlich über den Besuch des Kolpingtags in der Köln-Arena. Bild: knh
Mantel. (knh) Ein feierlicher Gottesdienst mit Gedenken an die verstorbenen Mitglieder ging der Jubilarehrung voraus. Die nahm Vorsitzender Georg Schlehuber gemeinsam mit Präses Armin Spießl und Pfarrvikar Dr. Bruno in der Mehrzweckhalle vor. Das Duo "Rauhreif" mit Gisela Reil und Ulrike Rauch umrahmte die Veranstaltung mit vorweihnachtlichen Liedern.

An der Spitze der Geehrten stand Georg Strobl, der der Gemeinschaft bereits 50 Jahre angehört. Dafür erhielt er die goldene Kolpingnadel mit Urkunde. Die silberne Kolpingnadel mit Urkunde für 25 Jahre Mitgliedschaft bekam Gisela Luber. Für beide gab es zusätzlich einen Gutschein für einen mehrtägigen Aufenthalt in einem Kolpinghotel.

Ehrung wird nachgereicht

Für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielt Erwin Melischko den Kolpingteller mit Urkunde. Hans Bertelshofer, ebenfalls seit 40 Jahren Mitglied, wird die Ehrung nachgereicht ebenso wie Judith Beischmidt und Susanne Hegewald für 25 Jahre Mitgliedschaft. Sie waren bei der Feier alle entschuldigt.

Georg Seiser hatte gemeinsam mit sieben weiteren Mitgliedern der Kolpingsfamilie am Kolpingtag in Köln teilgenommen. Untermalt von imposanten Bildern berichtete er über die dreitägigen Feierlichkeiten in der Köln-Arena unter dem Motto "Mut tut gut": Die Grußbotschaft von Papst Franziskus überbrachte Erzbischof Nikola Eterovic. Stark beeindruckt waren die Teilnehmer aus Mantel vom Musical "Kolpings Traum" mit Erinnerungen an Kolpings Wirken vor 200 Jahren, einer Zeit des Elends und des Aufruhrs. Beim Abschlussgottesdienst ermutigte der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki in seiner Predigt die Gläubigen ganz im Sinne Adolph Kolpings, in Not befindliche Mitmenschen zu unterstützen und für sie einzutreten.

Präses Armin Spießl blickte in seinem Grußwort zurück auf das Wirken Adolph Kolpings, der in einer äußerst schwierigen Zeit mit seinen Entscheidungen und der Gründung des Gesellenvereins viel Mut bewies. Spießl regte die Zuhörer dazu an, auf der Basis des christlichen Glaubens im Sinne Adolph Kolpings Mut zu zeigen und auf Notleidende zuzugehen. Gott würde das Gute, das wir leisten, nicht ohne Segen lassen.

Zweite Bürgermeisterin Rita Steiner stellte fest, dass Adolph Kolping bis heute nicht an Attraktivität verloren habe und endete mit dem Kolping-Zitat: "Anfangen ist oft das Schwerste, treu bleiben ist das Beste." Schlehuber dankte abschließend Regina Melischko, Beate Barth und Carmen Stubenvoll für das Schmücken der Tische und wies darauf hin, dass die Kolpingsfamilie auch heuer den Nikolausdienst anbietet.
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