Kommentar: Richtiger Weg

Zunächst war es wichtig, dass in jener Dezembernacht im Kettelerhaus keine Menschen zu Schaden kamen. Ein aufmerksamer Besucher, der den vermutlich durch einen Kurzschluss im Schaltkasten entstandenen Brand gerade noch rechtzeitig bemerkte, und auch die Feuerwehren verhinderten Schlimmeres im Pfarrzentrum von Herz Jesu.

Rauch und Ruß krochen durch die Ritzen, verunreinigten das Werk der frischen Renovierung. Theke und Küche waren völlig zerstört. Durch den Ausfall der Versorgung der Gäste kam der Saalbetrieb zum Erliegen. Hier dankte Pfarrer Saju Thomas besonders für angebotene Hilfe und moralische Unterstützung.

Die Pfarrei packte die Gelegenheit beim Schopf, ging den eingeschlagenen Weg weiter. Neben der Sanierung der vom Brand betroffenen Gebäudeteile, sind Umbau und die Erneuerung veralteter Technik das Gebot der Stunde. Nur so wird das am 7. Oktober 1956 eingeweihte Kettelerhaus wieder zum lebendigen Mittelpunkt der Pfarrgemeinde.

Trotz aller Freude über die Sanierung und die Neuerungen wie barrierefreier Zugang, behindertengerechte Toilette und Kneipp-Anlage, müssen auch die Finanzen im Auge behalten werden. Hier kommen Diözese und Versicherung ihren Verpflichtungen nach.

andreas.royer@zeitung.org
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