Kommune schafft ein Geschwindigkeitsmessgerät an - Ausstattung noch offen
Mit "Smiley" mehr bewirken?

Wernberg.Köblitz. (cv) Das Thema kam in den Marktratssitzungen schon mehrmals aufs Tablett: Die Kommune soll sich ein Geschwindigkeitsmessgerät anschaffen, um Autofahrern vor Augen zu führen, wenn sie zu schnell unterwegs sind. Die Verwaltung hat nun mehrere Angebote eingeholt.

Geschäftsleiter Stefan Falter erläuterte, dass die billigsten Geräte bei 1000 bis 1300 Euro netto - ohne einen Smiley - liegen. Die Kosten für die teuersten Anzeigetafeln belaufen sich auf 3000 Euro netto ohne Zubehör wie ein Solarpanel.

Zweiter Bürgermeister Alexander Werner könnte getrost auf Smiley und Auswertung verzichten. Wichtig sei für den Autofahrer, "dass er erkennt, ob er zu schnell fährt". Im Gegenzug könnte man dafür zwei Geschwindigkeitsmessgeräte anschaffen. Bürgermeister Georg Butz und Markträtin Elisabeth Weidner hielten es für wichtig, den Bürgern gegenüber das tatsächliche Fahrverhalten belegen zu können. Und es könnten sich auch Rückschlüsse für künftige Straßenausbaumaßnahmen ergeben.

Marktgemeinderat Konrad Kiener war Verfechter eines Smileys, dessen saure Miene das beste optische Signal sei, wenn man als Fahrer zu schnell dran wäre. Zwecks der Finanzierung könnte man sich in der Geschäftswelt nach Sponsoren umsehen.

Der Kauf von Auswerteeinheit und Smiley wurde in den Reihen des Gremiums noch einige Zeit unterschiedlich und ausgiebig bewertet. Die Räte folgten dann einer Anregung von Stefan Falter. Das Gremium beschoss für das Haushaltsjahr 2015 die Anschaffung eines Geschwindigkeitsmessgeräts. Dem Gemeinderat werden zur Entscheidung mehrere Angebote in verschiedenen Preisklassen und mit verschiedenen Ausstattungen vorgelegt.
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