Kompakten Stadtkern schaffen

Von der Winterwanderung bis zur Ausbildungsmesse: In den letzten zwölf Monaten hatte die Pressather SPD "volles Programm", wie Ortsvorsitzende Sabine Eichermüller bei der Hauptversammlung berichtete. Bild: bjp

Ein Jahr nach der Stadtratswahl zog die Pressather SPD eine zufriedenstellende Bilanz. Einmal mehr hob Bürgermeister Werner Walberer die ersprießliche Zusammenarbeit im Ratskollegium hervor. Doch auch die von seinem Vorgänger Konrad Merkl geleistete Arbeit wirke positiv nach.

Pressath. (bjp) Stadtoberhaupt Werner Walberer ging in der Hauptversammlung im Gasthof Heining auf den Ausbau des Breitbandnetzes, die Altstadtsanierung, die Hoffnung auf Aufnahme der Grund- und Mittelschule in das Ganztagsschul-Pilotprojekt der Staatsregierung, den guten Ruf der Musikschule und den neuen Grüngutlagerplatz ein. Zu den Zielen der Stadtplanung müsse weiterhin die Schaffung eines kompakten und attraktiven Stadtkerns gehören.

Deshalb liege ihm wie seinem Vorgänger nicht nur das Sanierungsprogramm am Herzen, sondern auch die Schließung innerstädtischer Baulücken: "Sie sollte Vorrang vor der Ausdehnung der Stadt durch neue Siedlungsgebiete haben."

Der Rathauschef bedauerte das gesundheitlich bedingte Ausscheiden Hans Forsters aus dem Stadtrat: "Du warst immer ein Motor unseres Ortsvereins und der Fraktion."

Auch abseits der Stadtratsarbeit gab es im letzten Vereinsjahr viel zu tun, wie der Bericht der Ortsvorsitzenden Sabine Eichermüller illustrierte. Im Mittelpunkt hätten die 85-Jahr-Feier des Ortsvereins am 7. November und die von der ganzen "VierStädtedreieck-SPD" vorbereitete Pressather Ausbildungsmesse am 28. Februar gestanden. Als weitere Höhepunkte erwähnte Eichermüller den Ferienprogrammausflug nach Pottenstein, eine Sommerradtour nach Oberbibrach, die Winterwanderung zur Dreisteinhütte und den Weihnachtsausflug nach München: "Wir waren überwältigt von der großen Zahl der Mitreisenden."

Beliebte Fixpunkte seien auch das Sommerfest, das Frauenfrühstück im Gasthof Weyh, der Weihnachtsmarktstand mit Kerzen und Holzartikeln des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) Irchenrieth, der Altenheimbesuch am Valentinstag und das Faschingskaffeekränzchen gewesen. Am 20. Februar habe man den "SPD-Ascherfreitag für das VierStädtedreieck" in Eschenbach mitgetragen, am 7. April das HPZ in Irchenrieth besucht.

100er-Marke verfehlt

Angesichts eines so vielseitigen Veranstaltungsangebots sei es schade, dass sich die Hoffnung, die 100-Mitglieder-Marke erneut zu knacken, wieder nicht erfüllt habe: "Zurzeit zählen wir 90 Mitglieder", hielt Eichermüller fest. Sie dankte Reinhard Seidler für die Neugestaltung des Internetauftritts.
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