Konkurrenz zur Konsole

Die Führung der Jugend des Sportvereins Riglasreuth bleibt in bewährten Händen. In der Jahreshauptversammlung im Sportheim wurde Florian Ritter als Leiter bestätigt. Vertreten wird er von Markus Heinl. Erster Jugendsprecher blieb Nico Spörl, sein Stellvertreter Marco Wegmann.

Vor den Neuwahlen hatte Ritter seinen Rechenschaftsbericht vorgelegt. Dabei sprach er von 20 Neuzugängen und fünf Austritten sowie acht altersbedingten Wechseln zu den Senioren. Damit startet die Jugendabteilung des SVR mit 105 Mitgliedern, darunter 21 Sportlerinnen und 84 Sportlern ins neue Vereinsjahr. Davon sind 70 Jugendliche in den aktiven Spielbetrieb eingebunden. Besonders erfreulich seien die zahlreichen Neuzugänge bei den Bambini und der F-Jugend.

Fünf Teams im Einsatz

In der Rückrunde waren mit den A-, C-, D-, E- und F-Fußballern fünf Mannschaften für den Spielbetrieb gemeldet. Die Bambini und das Mädchen-Team standen regelmäßig im Training. Zwölf Betreuer kümmerten sich um die sieben Teams. Auch in der laufenden Saison konnten wieder fünf Teams in den aktuellen Spielbetrieb geschickt werden.

Bedauerlicherweise zeichnete sich ein Betreuermangel ab, der jedoch durch die Unterstützung der Eltern aufgefangen wurde. Hier rief Ritter dazu auf, Betreueraufgaben zu übernehmen. Kleine Fortschritte konnten bereits bei der F-Jugend durch die Rückkehr von Johannes Weiß und bei den A-Kickern durch Vinzenz Wagner erzielt werden. Der Jugendausschuss zählt derzeit 19 Personen. Dazu gehören die Mannschaftsbetreuer, die Jugendsprecher, der Jugendkassier, der Abteilungsleiter Fußball, der erste Vorsitzende sowie der Jugendleiter und Felizitas Heinl.

Diese trafen sich zu vier Jugend-Ausschusssitzungen. Besucht wurden Tagungen des Kreises Weiden. Weiter erinnerte Ritter an die Weihnachtsfeier, mit der die Vereinsjugend das Jahr ausklingen ließ. Sein Dank galt allen, die den Jugendsport unterstützen.

"Die Jugendjahreshauptversammlung bietet die Möglichkeit, sich ein Bild von der guten Jugendarbeit des SV Riglasreuth zu machen", bekräftigte Bürgermeister Peter König. Er hob hervor, Jugendarbeit in der Gemeinde sei wichtig. Deshalb galt sein besonderer Dank den enorm engagierten Betreuern.

Das Gemeindeoberhaupt unterstrich, dass die Jugendarbeit im Hauptverein gut eingebettet sei und die Jugendlichen beim SV Riglasreuth eine Heimat hätten. Auch die Eltern schenken den Betreuern ihr Vertrauen. König wünschte den Verantwortlichen bei der Jugendarbeit weiterhin eine glückliche Hand.

Gute Gemeinschaft

Die Berichte der Jugendabteilungsleiter und Betreuer (Bericht folgt) bestätigten, dass die richtigen Personen beim Jugendausschuss am Ruder sitzen, hob der Vorsitzende des Sportvereins Riglasreuth, Roland Heinl, hervor. Er stellte heraus, beim SVR sei jeder willkommen. Sportlicher Erfolg stehe nicht an erster Stelle. Allen werde eine kameradschaftliche Gemeinschaft geboten und trotz Spielkonsolen und Handys stehe aktiver Sport im Vordergrund.

"Gut integriert"

Weiter trat Roland Heinl in seiner Eigenschaft als Jugendbeauftragter der Gemeinde Pullenreuth ans Mikrofon. Er beglückwünschte die neu gewählte Jugendleitung und betonte, die Kinder und Jugendlichen seien beim Sportverein Riglasreuth gut integriert. Der Jugendbeauftragte informierte über die Jugendgemeinderatswahl und wünschte Erfolg.
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