Konnersreuth.
Im Blickpunkt Keine Kritik an Concordia-Schützen

(lnz) In ein schlechtes Licht gerückt sieht Vorsitzender Martin Dietz seinen Schützenverein "Concordia" Konnersreuth. Er kritisiert, dass in der Diskussion um den Förderantrag des EC Konnersreuth (NT-Ausgabe vom 11. November) der Eindruck erweckt worden sei, als hätte der Schützenverein ohne nähere Prüfung einen gemeindlichen Zuschuss für Schützenheim-Sanierung und -erweiterung erhalten. Dietz weist darauf hin, dass der Verein nicht nur eine Maßnahmenbeschreibung und eine Zusammenstellung der Rechnungen vorgelegt habe, sondern auch einen kompletten Finanzierungsplan.

"Wir wollten dem Schützenverein auf keinen Fall etwas ankreiden", erklärt dazu EC-Vorsitzender Otto Gradl auf Nachfrage. Das Projekt der Schützen sei eben die aktuellste Maßnahme, für die es einen Zuschuss der Marktgemeinde gegeben habe - daher habe er dieses Beispiel genannt. "Wir werten das auch positiv, Schützenverein und Gemeinde haben gut zusammengearbeitet."

Um die Frage, ob es eine Prüfung der wirtschaftlichen Situation gegeben habe oder nicht, sei es ihm gar nicht gegangen. Gradl bedauert, falls hier ein falscher Eindruck entstanden sei. Vielmehr habe er herausstellen wollen, dass jedem Konnersreuther Verein bei einer Baumaßnahme eine gemeindliche Förderung zustehe - und daher poche der EC auch auf den Zuschuss. "Wir fordern nur Gleichbehandlung", so Gradl. "Wir wollen keinen Streit mit anderen Vereinen."
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