Konnersreuth.
Reaktion Abriss nur mit Folgekonzept

(lnz) Eineinhalb Wochen vor dem Bürgerentscheid zur Zukunft des Schafferhofes sorgt das Thema in Konnersreuth weiter für zum Teil hitzige Diskussion. Edgar Wenisch, einer der Initiatoren der Bürgerinitiative, die sich für einen Abriss und einen Neubau einsetzt, reagiert nun mit einigen Hinweisen auf aktuelle Fragen und Behauptungen, die derzeit in der Marktgemeinde die Runde machten, wie er erklärt.

So werde er immer wieder gefragt, warum ein Abriss unbedingt mit einem Neubau verknüpft werden müsse. Zudem würden die angeblich zu geringen Abmessungen des geplanten Neubaus kritisiert.

"Ein kompletter Abriss des Schafferhofes ist nur möglich, wenn der Denkmalschutz das erlaubt", betont Wenisch. Um den Schafferhof aus den Denkmalschutz zu entlassen, sei aber ein Konzept erforderlich, welches den bisherigen Plan zur Sanierung und Schaffung eines Resl-Dokumentations- und Begegnungszentrum ersetzt. "Das Nachfolge-Konzept ist der Neubau eines Dokumentationszentrums." Ein Abriss ohne Folgelösung sei aus Gründen des Denkmalschutzes unmöglich.

Für das Dokumentationszentrum sei ein einstöckiges Gebäude mit einem Grundriss von 12 mal 25 Metern vorgesehen. "Es ist also keineswegs so, dass es sich um ein Gebäude von der Größe eines Einfamilienhauses handeln würde", so Wenisch.
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